Unfallstatistik: Tiefstand im Juli

Auf Deutschlands Straßen sind im Juli 635 Menschen ums Leben gekommen. Das waren drei Prozent weniger als im Juli 2002, meldete das Statistische Bundesamt am Montag (22.9.)in Wiesbaden.

Das Juli-Ergebnis sei zudem die niedrigste Juli-Zahl seit Einführung dieser Statistik vor 50 Jahren. Einen umgekehrten Trend gab es dagegen bei der Zahl der Verletzten. Die stieg im Jahresvergleich um vier Prozent auf 46.200.

Insgesamt wurden in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 3.681 Menschen im Straßenverkehr getötet, acht Prozent oder 308 Verkehrstote weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Verletzten sank in dieser Zeitspanne ebenfalls und zwar um vier Prozent auf 262.700. Ebenfalls abnehmende Tendenz zeigte die Zahl der von der Polizei aufgenommenen Verkehrsunfälle. Die Polizei registrierte in diesem Zeitraum 1,28 Millionen (minus 2 Prozent) Straßenverkehrsunfälle, davon 201.600 (minus 3 Prozent) Unfälle mit Personenschaden und 1,07 Millionen (minus 1 Prozent) Unfälle mit ausschließlich Sachschaden.

Bei Straßenverkehrsunfällen Verunglückte und Getötete im Juli 2003*


Bundesland Verunglückte darunter Getötete
Baden-Württemberg 31.978 (-4,7%) 448 (-73)
Bayern 46.724 (-4,9%) 708 (-34)
Berlin 9.288 (-6,9%) 43 (-3)
Brandenburg 8.266 (-6,3%) 199 (-24)
Bremen 2.081 (-7,8%) 14 (+5)
Hamburg 6.239 (-12,3%) 25 (+10)
Hessen 19.955 (-2,4%) 265 (-20)
Mecklenburg-Vorp. 6.088 (-7,9%) 162 (-7)
Niedersachsen 27.523 (-4,3%) 432 (-66)
Nordrhein-Westfalen 50.473 (-3,2%) 484 (-99)
Rheinland-Pfalz 14.259 (+1,3%) 207 (+1)
Saarland 3.803 (-2,5%) 49 (+9)
Sachsen 12.420 (-1,9%) 183 (-31)
Sachsen-Anhalt 8.033 (-0,6%) 163 (0)
Schleswig-Holstein 9.794 (-10,4%) 119 (-5)
Thüringen 7.744 (-0,8%) 156 (+2)
Deutschland¹ 266.415 (-3,6%) 3.681 (-308)

*) Vorläufiges Ergebnis.
1) Einschl. derzeit nach Ländern noch nicht aufteilbarer Nachmeldungen.

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uba

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