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Unimog 2015

Legende neu aufgelegt

Unimog U 4023 und U 5023 Foto: Mercedes 47 Bilder

Mercedes hat den Unimog renoviert. Neue Motoren, neue Technik und mehr Komfort stehen auf dem Programm. Mit der neuen Doppelkabine ist das Angebot jetzt komplett.

27.03.2015 Torsten Seibt Powered by

Auch für Lkw ist die Abgasnorm Euro 6 Pflicht. Dementsprechend geht es bei den Dieselmotoren ans Eingemachte, um diese Hürde zu überwinden. Mercedes nutzte die Umstellung auf die neue Motorengeneration dazu, beide Unimog-Baureihen gründlich zu überarbeiten. Nun wurde als Komplettierung des Angebots die Doppelkabine vorgestellt.

Unimog-Geräteträger bis 300 PS

Mit der Renovierung einher geht die Einführung neuer Typbezeichnungen, aus der sich künftig die Motorleistung ablesen lässt. So ist die kleine Baureihe der Geräteträger künftig in den Versionen U216 bis U530 zu haben. Neue Einstiegsmodelle sind der U 216 und U 218 mit einem 5,1 Liter großen Vierzylinder, der im Unimog U 216 156 PS leistet und 650 Newtonmeter Drehmoment freisetzt. Die stärkeren Varianten vom U 427 bis zum Unimog U 530 bekommen den überarbeiteten OM 936-Sechszylinder mit bis zu 299 PS und 1.200 Newtonmeter Drehmoment.
 
Mit der Motorumstellung kommen auch einige neue Komfort-Features zum Einsatz. So ist die Getriebe- und Motorbrems-Steuerung nun in Lenkstockhebel verlegt, die Klimatisierung wurde verbessert und die Instrumente neu gestaltet. Vorne kommt ein Kamerasystem zum Einsatz, das über einen Kontrollmonitor das ankuppeln von Arbeitsgeräten erleichtert und während des Betriebs die Bedienung verbessert. Von außen ist die neue Geräteträger-Generation an den nun oben liegenden Scheibenwischern und den neuen Stoßfängern mit Tagfahrlicht erkennbar.

Der große Unimog wird noch geländegängiger

Kräftiger ging es bei der großen Baureihe zur Sache. Auch hier wird die Typbezeichnung überarbeitet, aus Unimog U 4000 und U 5000 werden die Modelle U 4023/5023. Durch die aufwändige Technik zur Abgasnachbehandlung des Euro-6-Motors musste dieser um einen Meter nach hinten gesetzt werden, die Maschine liegt nun unter dem Fahrerhaus. Das wurde um 120 Millimeter verlängert und bietet jetzt entsprechend mehr Platz. Auch, weil die Getriebebedienung nun ebenfalls per Lenkstockhebel erfolgt.
 
Am Grundkonzept der schweren Baureihe wurde nichts geändert, allerdings wird durch die neue Motor-Einbaulage der Schwerpunkt gesenkt, was im Gelände entsprechend von Vorteil ist. Der verschweißte Rahmen trägt mit bis zu 600 Millimeter Eigenverwindung zur ausgezeichneten Verschränkung des Unimog bei. Auch die übrigen Geländewerte von Unimog U 4023 und U 5023 überzeugen – 1,2 Meter Wattiefe, dank der Portalachsen gewaltige Bodenfreiheit und radikale Böschungswinkel (vorne/hinten 44/51 Grad). Hauptunterschied zwischen Unimog U 4023 und U 5023 ist alleine die Rahmen- und Achsausführung, der U 4023 ist als Zehntonner ausgelegt, der U 5023 für ein zulässiges Gesamtgewicht von 14,5 Tonnen.

Seine aktuelle Vorstellung hatte der neue Unimog in einem Gelände, das 4wheelfun-Leser bestens kennen: in Horstwalde wird der 4Wheel Fun Supertest durchgeführt. Allerdings tun sich heutige Geländewagen zugegeben deutlich schwerer, die Hindernisse wie den losen Geröllhang, die große Verschränkungsbahn oder die metertiefe Wasserdurchfahrt zu meistern. Für den Unimog war all das eher ein Ausflug zum Spielplatz.

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