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Unimog U4000 Rettungsfahrzeug SAR Dänemark

Der dicke Lebensretter

Unimog U4000 Rettungsfahrzeug SAR Dänemark Foto: Mercedes 5 Bilder

Vier Unimog U4000 kümmern sich künftig um Rettungsmissionen an Dänemarks Nordseeküste. Sie sind echte Multitalente.

21.05.2014 Torsten Seibt Powered by

Die auch bei deutschen Touristen beliebten Ferienregionen an Dänemarks Nordseeküste haben aufgerüstet. Die vier SAR-Stationen ("search and rescue", suchen und retten) in Agger, Bornholm und Hanstholm sowie auf Rømø, der südlichsten dänischen Wattenmeerinsel, setzen seit diesem Jahr vier neue Unimog U4000 ein.

Bis zu 1,2 Meter Wattiefe

Die SAR-Unimog sind gleichermaßen für Rettungs- wie für den Erste-Hilfe-Einsatz ausgerüstet. Die 218 PS starken U4000 sind mit einem hohen Ansaugschnorchel und höhergelegter Auspuffanlage auch bei tiefen Furten gut vorbereitet. Die sogenannte Watfähigkeitsanlage erlaubt Wasserdurchfahrten bis 1,2 Meter Tiefe.

Eine von der Kabine aus bedienbare Reifendruck-Regelanlage ermöglicht es, den Luftdruck für Einsätze im Sand komfortabel und schnell anzupassen. Dann wird statt des Straßendrucks von 4,2 bar auf 1,2 bar abgelassen, was die Auflagefläche der Geländereifen erheblich erhöht und die Unimogs sicher über den Strand fahren lässt.

Die öffentlich befahrbaren Strandabschnitte beispielsweise auf Rømø werden ausländischen Touristen nicht selten zur Falle, wenn sie sich auf dem vermeintlich festen Sanduntergrund hoffnungslos eingraben. Solche Einsätze sind allerdings die harmlosesten für die SAR-Unimog. Sie sind dazu geeignet, Verletzte ins Krankenhaus zu transportieren sowie Menschen und kleinere Schiffe in Strandnähe aus Seenot zu bergen.

U4000 als Seenot-Retter

Für die Rettungsmissionen ist viel Hightech an Bord der Unimogs: Radarsystem und Wärmebildkamera erlauben einen Einsatz auch bei völliger Dunkelheit und Schlechtwetter, ein Schiffs-Identifikationssystem und Internet-Zugang mit Einbindung aktueller Satellitenkarten ermöglichen sichere Navigation. Im Aufbau des U 4000 befinden sich zahlreiche Spezialgeräte für den Rettungseinsatz: Dazu zählen Hochleistungssuch- und –arbeitsschein­werferanlagen ebenso wie eine Hochdruck-Harpune, mit der sich Rettungs­leinen bis weit ins Meer hinaus zur Rettung Schiffbrüchiger oder in Not geratener Schwimmer abschießen lassen. Für Erste-Hilfe-Maßnahmen stehen neben Krankentragen, Decken und einem kompletten Notarzt-Equipment auch Defibrillatoren berei

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