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Unterhaltskosten im Vergleich

Wieviel Auto gibt es fürs Geld?

Audi A3, Frontansicht Foto: Hersteller 17 Bilder

Im Schnitt bewegen sich die monatlichen Unterhaltskosten für ein Auto zwischen 400 und 750 Euro in Deutschland. Welche Modelle man dafür fahren kann, zeigt eine auto motor und sport-Auswertung. Selbst Premiummodelle liegen in diesem Bereich.

09.08.2013 Henning Busse

Es gibt wohl nur wenige, die in der Schule das Fach wirklich liebten. Dabei kann Mathematik richtig spannend sein – spätestens beim Neuwagenkauf stellt man das fest. Denn hier ist Rechnen gefragt. Wer glaubt, er müsse dem Händler nur das Geld für den Neuwagen auf den Tisch legen und habe damit den größten Kostenblock geleistet, der irrt. Ein Fahrzeug braucht Sprit, eine Versicherung und muss irgendwann zur Inspektion – alles Dinge, die Autofahrer wissen. Doch was unter dem Strich an Kosten entsteht, ist vielen nicht klar. Sollte es aber, denn man muss kein Luxusmodell fahren, um im Monat mehr als 1.000 Euro an Unterhalt zu zahlen. Schon bei Mittelklassevertretern wie VW Passat oder Renault Laguna kann das bei entsprechender Ausstattung passieren.

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Service Unterhaltskosten Was gibt es fürs Geld?
auto motor und sport 14/2013
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Mindestens 300 Euro im Monat

Das ist keine Übertreibung, denn viele vergessen, dass Aspekte wie die Wertstabilität eines Autos mit in die Unterhaltskosten einfließen. Schließlich verliert ein Auto aufgrund der Abnutzung an Wert. Nach drei Jahren beträgt die Differenz zum Neupreis meist schon 50 Prozent – Geld, das man nie wieder sieht und somit zu den Betriebsausgaben zählt.

Wer all das berücksichtigt, muss mit mindestens 300 Euro Unterhaltskosten im Monat rechnen. Dafür darf man gerade einen Smart sein Eigen nennen. Das ergab eine auto motor und sport-Auswertung, die bei den hierzulande angebotenen Autos die Ausgaben für Kfz-Versicherung, Steuer, Wartung, Verschleiß und Sprit bei einer Jahreslaufleistung von 15.000 Kilometern über 36 Monate untersuchte.

Doch das ist jetzt kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Es gibt auch Lichtblicke, wie der kompakte Skoda Octavia beweist. Er setzt bereits ab 420 Euro im Monat an und liegt damit in einem Bereich, den die meisten Bundesbürger zu zahlen bereit sind. Denn im Schnitt bewegen sich die Betriebsausgaben in Deutschland zwischen 400 und 700 Euro. Kaum zu glauben, aber wahr: Dafür bekommt man einiges an Gegenwert geboten. Nicht nur Klein- oder Kompaktwagen fallen in diesen Unterhaltskostenbereich. Wie die auto motor und sport-Auswertung weiter zeigt, sind mit dem Volvo S80 auch Premiumfahrzeuge in dieser Spanne erhältlich.

Rabatte können Betriebskosten senken

Die Kostenübersicht geht von den Auto-Listenpreisen aus. Das heißt: Wer gut verhandelt, senkt die Betriebsausgaben weiter. Und das lohnt sich, wie am Beispiel des Ford C-Max erkennbar ist. Bis zu 36 Prozent Nachlass sind drin – macht statt 474 lediglich 446 Euro an Unterhaltskosten im Monat. Auch die speziellen Rabattaktionen, bei denen die Wartungskosten entfallen, lohnen sich. Solch eine Offerte bietet unter anderem Kia an, macht beim Carens 21 Euro weniger im Monat. Auch die Finanzierungskosten sind zu beachten, denn die Zinsverpflichtungen sind dem Unterhalt zuzuschlagen. Daher sollte der Effektivzins so gering wie möglich ausfallen. Und noch ein Tipp: Bei baugleichen Modellen wartet ebenfalls eine Ersparnis. Beispiel VW Sharan und Seat Alhambra: Der Unterschied bei den identischen Vans beträgt 40 Euro im Monat.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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