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Urteil

Bremsquietschen ist Mangel

Foto: Archiv

Quietschende Bremsen bei einem frisch geleasten Fahrzeug müssen Autofahrer nicht hinnehmen. Lässt sich der Mangel nicht beheben, kann unter Umständen sogar der Leasingvertrag rückgängig gemacht werden.

14.11.2008

Zu diesem Urteil kam das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht in Schleswig (Az.: 14 U 125/07), teilt die Rechtsanwaltskammer Oldenburg mit. Geklagt hatte ein Mann, dessen geleaster Mercedes CLS 500 kurz nach der Übergabe regelmäßig beim Bremsen auf nasser Straße zu quietschen begann.

Die Rechtsanwaltskammer warnt jedoch andere Leasingnehmer vor Schnellschüssen. Ob ein "rechtserheblicher Mangel" vorliegt, müsse von Fall zu Fall anhand der Umstände abgewogen werden. In dem verhandelten Fall hatte sich das Problem der quietschenden Bremsen trotz mehrerer Werkstattaufenthalte nicht beseitigen lassen. Der Mann trat daraufhin vom Vertrag zurück, und das Leasingunternehmen pochte auf dessen Einhaltung. Die Richter entschieden jedoch, dass das immer wieder auftretende Quietschen nicht den Anforderungen entspreche, die an Autos der geleasten Preisklasse von 75.000 Euro zu stellen sind.

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