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Urteil

Risiko Risikofahrt

Foto: Archiv

Wer sich zu einem offensichtlich angetrunkenen Fahrer ins Auto setzt, riskiert bei einem Unfall einen Teil seiner Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche. Auf ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichtes (OLG) Koblenz (Az.: 12 U 958/04) weist der Deutsche Anwaltverein in Berlin hin.

08.09.2006

Im verhandelten Fall war ein Mann zu einem Bekannten ins Auto gestiegen, obwohl der Fahrer erkennbar betrunken war. Nach einem anschließenden Unfall war er querschnittsgelähmt. Die Versicherung zahlte rund 40.000 Euro Schmerzensgeld. Einen höheren Betrag lehnte sie mit der Begründung ab, den Mann treffe eine Mitschuld an seinen Verletzungen. Die daraufhin erfolgte Klage des Beifahrers lehnte das Gericht mit der gleichen Begründung ab.

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