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US-Absatz 2007

Deutsche mit Plus - VW schwächelt

Foto: ams

Die deutschen Autobauer haben 2007 in den USA bis auf Volkswagen alle ein Absatzplus eingefahren. Die Marke VW zeigte auf dem wichtigen Automarkt deutliche Bremsspuren. 

04.01.2008

Die Riege der deutschen Hersteller führt in den USA weiterhin der BMW-Konzern an. Der weiß-blaue Autobauer verkaufte dort 2007 die Rekordzahl von 335.840 Fahrzeugen der Marken BMW und Mini. Dies war ein Plus von 7,1 Prozent im Vergleich zu 2006, teilte BMW am Donnerstag (3.1.) mit.

Verfolger Mercedes-Benz schaffte 2007 ein Absatzplus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt verkaufte die Daimler- Kernmarke 253.433 Wagen, ebenfalls ein neuer Rekord.

Volkswagen schnitt dagegen 2007 in den USA schlechter ab als ein Jahr zuvor. Die Marke Volkswagen verkaufte 230.572 Fahrzeuge - ein Minus von 1,9 Prozent im Vergleich zu 2006. VW schreibt in den USA seit Jahren hohe Verluste.

Bei der VW-Tochter Audi lag der Absatz im Gesamtjahr mit 93 506 Autos um 3,8 Prozent über dem Vorjahr. Der Sportwagenbauer Porsche verkaufte 2007 in den USA 1,4 Prozent mehr Autos - insgesamt waren es 34.693 Fahrzeuge. Grund für das Dezember-Plus bei Porsche war erneut die Nachfrage nach der überarbeiteten Version des Geländewagens Cayenne, der im März auf den US-Markt gekommen war. Der Absatz des Modells lag im Dezember mit 1.316 Fahrzeugen um 35 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Ford und GM mit Minus

Der Autobauer General Motors (GM) hat auf seinem Heimatmarkt in den USA im Dezember weniger Fahrzeuge abgesetzt als ein Jahr zuvor. Die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge sei um 5,2 Prozent auf 323.453 gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Detroit mit. Im Gesamtjahr verkaufte GM dort 3,87 Millionen Fahrzeuge - dies entspricht einem Minus von 6,3 Prozent.

Der US-Autobauer Ford hat im Dezember auf dem US-Heimatmarkt wieder weniger Autos verkauft. Insgesamt seien 212.094 Fahrzeuge aller Konzernmarken verkauft worden und damit 9,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Dearborn mit. Im Vormonat hatte der Autobauer seinen US-Absatz nach zwölf Monaten Rückgang noch leicht erhöht. Im Gesamtjahr ging der US-Absatz um 11,9 Prozent auf 2,573 Millionen Fahrzeuge zurück.

Die Marke Ford selbst verkaufte im Dezember mit 173.648 Fahrzeugen 9,0 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Beim meistverkauften Modell, dem Pickup-Truck der F-Series, brach der Absatz sogar um 22 Prozent auf 55.069 Fahrzeuge ein. Als einzige Konzernmarke legte im Dezember die schwedische Tochter Volvo zu, deren Verkäufe in den USA um 9,6 Prozent auf 9.341 Neuwagen stiegen.

Auch Toyota schwächelt

Der japanische Autokonzern Toyota hat in den USA im Dezember einen Rückgang bei den Verkäufen verzeichnet. Der Absatz sei im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,7 Prozent auf 224.399 Fahrzeuge gesunken, teilte Toyota am Donnerstag in San Francisco mit. Der Absatz der Marke Toyota fiel um 0,7 Prozent auf 189.844 Fahrzeuge. Bei den Lexus-Modellen gab es ein noch deutlicheres Minus von 7,2 Prozent auf 34.555 Stück.

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