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US-Absatz

Auto-Boom im November

Die starke US-Konjunktur und hohe Verkaufsanreize haben den Automobilherstellern auf dem amerikanischen Markt im November zu teilweise starken Absatzsteigerungen verholfen.

03.12.2003

Unter den deutschen Anbietern legten Porsche, Volkswagen und BMW deutlich zu. Audi konnte sich behaupten, und Mercedes-Benz musste leichte Verkaufseinbußen hinnehmen. Dies haben die veröffentlichten Verkaufsresultate der Autofirmen gezeigt.

General Motors steigerte seinen US-Absatz im November gegenüber der Vorjahresvergleichszeit um 22,1 Prozent auf 363.181 Autos. Der Branchenführer setzte in den ersten elf Monaten dieses Jahres im heimischen Markt 4,3 Millionen Autos ab, minus 1,7 Prozent.

Mercedes: Sechs Prozent weniger; E- und M-Klasse rückläufig

Die US-Auslieferungen von Ford fielen einschließlich Jaguar, Volvo und Land Rover gegenüber November 2002 um zwei Prozent auf 255.533 Autos. Ford-Verkaufschef Jim O'Connor bezeichnete den Wirtschaftsaufschwung als solide Basis für den Autoverkauf im Jahr 2004. Ford hat in den USA seit Jahresbeginn 3,2 Millionen Autos ausgeliefert, minus vier Prozent.

Chrysler fand im November in den USA 157.212 Neuwagenkunden, plus drei Prozent. Der Absatz der Daimler-Chrysler-Tocher ist im Januar-November-Abschnitt um vier Prozent auf 1,94 Millionen Fahrzeuge geschrumpft.

Die für den Mercedes-Verkauf zuständige Mercedes-Benz USA verkaufte im Berichtsmonat 18.210 Autos oder sechs Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Der-C-Klasse-Verkauf stieg, während es bei der E-Klasse und den Geländewagen (M-Klasse) Rückschläge gab. Die Amerikaner kauften seit Jahresbeginn 196.930 Mercedes-Modelle, plus 2,6 Prozent.

Die BMW Group lieferte im November 25.086 Fahrzeuge aus, plus 6,4 Prozent. Die Siebener- und Fünfer-Modelle waren gesucht, während der X5-Geländewagen etwas an Boden verlor. Der Mini legte kräftig zu. Die amerikanische BMW-Tochter steigerte ihren Absatz in den ersten elf Monaten um 9,4 Prozent auf 251.954 Stück.

VW: Bestes November-Ergebnis seit 30 Jahren

Die VW of America glänzte im November mit 28.957 Auslieferungen, plus 27,6 Prozent. Es war das beste November-Verkaufsergebnis seit 30 Jahren. Der erst kürzlich eingeführte Touareg-Geländewagen brachte es auf 2.863 Neuwagenkunden. Der Beetle-Verkauf legte massiv um 117,6 Prozent auf 6.356 Stück zu. Der Jetta-Verkauf stieg leicht, während der Passat-Absatz schrumpfte. VW hat in den ersten elf Monaten 284.656 Autos im US-Markt untergebracht, minus 8,8 Prozent.

Die Audi of America brachte im November 7.107 Autos unter, minus 0,4 Prozent. Das Unternehmen lieferte im Januar-November-Abschnitt 77.337 (77.444) Autos aus. Der A8-Absatz stieg im November stark an, während der A6-Verkauf rückläufig war.

Die Porsche Cars North America konnte ihren US-Absatz mit Hilfe des Geländewagens Cayenne im November beeindruckend auf 2.541 Autos erhöhen, plus 55 Prozent. Der Cayenne brachte mit 1.320 Kunden mehr als die Hälfte des US-Gesamtabsatzes. Dagegen war der Boxster- und 911-Absatz stark rückläufig. Porsche hat in den USA seit Jahresbeginn 25.619 Autos untergebracht, plus 28 Prozent.

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