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US-Absatz

BMW, Porsche, Mercedes top - VW flop

Der Volkswagen-Konzern hat im September am weltgrößten Automarkt USA erneut starke Absatzverluste verbucht. BMW legte dagegen stark zu. Mercedes-Benz und Porsche konnten sich behaupten.

04.10.2004

Dies geht aus den Absatzresultaten der US-Töchter der deutschen Autokonzerne hervor. General Motors legte nach Angaben vom Samstag (2.10.) im September dank hoher Verkaufsrabatte beeindruckend um 20 Prozent auf 458.799 Autos zu. Dagegen verbuchte Ford trotz massiver Verkaufshilfen im heimischen Markt unter Einschluss von Jaguar, Volvo und Land Rover einen Rückschlag um vier Prozent auf 282.656 Autos.

Chrysler-Group: Mit Rabatten 15 Prozent im Plus

Die amerikanische Daimler-Chrysler-Sparte Chrysler Group erhöhte ihren US-Absatz im September auf 168.744 Autos und damit um 15 Prozent. Chrysler hob hervor, dass 2004 sieben neue Modelle angeboten würden. Chrysler hat in den ersten neun Monaten 2004 seinen US-Verkauf um drei Prozent auf 1,67 Millionen Einheiten gesteigert. Auch Chrysler gibt sehr großzügige Rabatte.

Die Daimler-Chrysler-Tochter Mercedes-Benz of North America lieferte im September 17.445 Autos aus und übertraf damit den entsprechenden Vorjahresmonat um ein Prozent. Die Auslieferungen seit Jahresanfang sanken um ein Prozent auf 157.559 Einheiten. Mercedes-Benz kündigte für die kommenden 18 Monate seine größte US-Produktoffensive an.

VW: 25,2 Prozent im Minus

Die BMW Group (BMW und Mini) verkaufte im September in den USA 24.684 Autos und steigerte damit ihren Verkauf gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat drastisch um 31 Prozent. Im Januar-September-Abschnitt wurde der Absatz um 6,2 Prozent auf 216.917 Autos erhöht.

Der September-Absatz der Volkswagen of America schrumpfte um 25,2 Prozent auf 20.872 Autos. Es gab bei fast allen Modellen deutliche Rückschläge. Die amerikanische VW-Tochter brachte seit Jahresbeginn in den USA 195.530 Autos unter, minus 15,7 Prozent. Audi of America hatte im September 5.835 amerikanische Kunden. Das war ein Verkaufsrückschlag von 6,7 Prozent. Audi lieferte seit Jahresbeginn in den USA 57.299 Autos aus, minus 9,9 Prozent.

Die Porsche Cars North America hat im September wegen der Auswirkungen der Hurrikans in Florida und im Südosten der USA einen leichten Absatzrückgang verbucht. Die amerikanische Porsche-Tochter lieferte 2.355 Sportwagen und Cayenne-Geländewagen aus gegenüber 2.384 Einheiten im Vorjahresmonat. Porsche hatte in den ersten neun Monaten dieses Jahres die Auslieferungen in seinem wichtigsten Markt jedoch um 14 Prozent auf 23.332 Autos erhöht.

Der US-Autoabsatz aller Anbieter erhöhte sich im September nach Berechnungen der US-Wirtschaftsagentur "Bloomberg" um zehn Prozent auf 1,44 Millionen Autos, wobei die Anbieter aus Fernost um insgesamt acht Prozent zulegten.

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