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US-Absatz

BMW, Porsche und Mercedes im Plus

Die deutschen Automobilhersteller haben trotz der schwachen Verfassung des Gesamtmarktes in den USA im Juni teilweise sehr gut abgeschnitten. BMW, Porsche und Mercedes-Benz legten zu, während VW und Audi Verkaufsrückschläge verzeichneten.

02.07.2004

Der Autoabsatz aller in- und ausländischen Anbieter gab im Juni binnen Jahresfrist um rund zwei Prozent auf rund 1,45 Millionen Autos nach. Für die kommenden Monate zeichnen sich angesichts der hohen Bestände erneut hohe Preisabschläge und andere Verkaufsanreize ab.

General Motors brachte den Gesamtmarkt mit einem starken Verkaufsrückschlag von 15 Prozent auf 380.267 Autos unter Druck, obwohl das Unternehmen weiter versuchte, den Absatz mit hohen Verkaufshilfen anzukurbeln. Ford verbuchte im Juni unter Einschluss von Jaguar, Volvo und Land Rover gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit einen Verkaufrückgang von acht Prozent auf 287.381 Autos.

Die Chrysler Group wies als einziger der großen Drei einen Verkaufanstieg um ein Prozent auf 209.252 Autos auf. Die amerikanische Daimler-Chrysler-Tochter hat seit Jahresbeginn 1,135 Millionen Autos ausgeliefert oder zwei Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Der starke Absatz der neuen Limousine Chrysler 300 trug mit zu dem besseren Juni-Absatz bei.

BMW, Porsche und Mercedes im Plus

Die für den amerikanischen Mercedes-Vertrieb zuständige Mercedes-Benz USA legte im Berichtsmonat um 1,5 Prozent auf 17.484 Autos zu. Der Mercedes-Absatz ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gegenüber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt um 2,6 Prozent auf 103.168 gefallen. Die Mercedes-Benz USA will jedoch für das Gesamtjahr mit Hilfe neuer Modelle einen Verkaufsrekord aufstellen.

Die BMW Group erhöhte ihrem BMW- und Miniabsatz im Juni um 12,4 Prozent auf ein Rekordniveau von 27.909 Autos. Der amerikanische Halbjahresabsatz legte um 4,8 Prozent auf 137.098 Einheiten zu.

Die Porsche Cars North America konnte ihre US-Absatz im Juli um vier Prozent auf 2.807 Autos erhöhen. Dabei überraschten die 911er-Modelle mit einem kräftigen Absatzanstieg. Der Verkauf des Cayenne-Geländewagens lief ebenfalls weiter gut. Der Halbjahresverkauf der amerikanischen Porsche-Tochter stieg um 19 Prozent auf 15.709 (13.215) Sport- und Geländewagen.

VW und Audi mit Einbußen

Die Volkswagen of America verkaufte im Juni 22.692 Autos, minus 12,1 Prozent. VW wies im wichtigen US-Markt beim Beetle, Jetta, Golf und Passat Rückschläge auf, während der Absatz des Geländewagens Touareg mit 1.706 Einheiten sehr stark war. Der VW-Verkauf schrumpfte im ersten Halbjahr 2004 um 13,4 Prozent auf 126.374 Stück. Die Audi of America verbuchte im Juni einen Verkaufsrückgang von 13,3 Prozent auf 6.947 Autos. Die Audi-Tochter hat seit Jahresbeginn im US-Markt 37.970 Autos untergebracht, minus 7,6 Prozent.

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