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US-Absatz

Daimler-Chrysler legt vor, VW bricht ein

Die deutschen Autohersteller haben im November auf dem US-Markt sehr unterschiedlich abgeschnitten. Während Daimler-Chrysler ein deutliches Plus einfahren konnte, mussten Porsche, BMW, VW und Audi teils Abstriche hinnehmen.

02.12.2004

Daimler-Chrysler konnte im November 183.112 Autos absetzen. Das entsprach einem Zuwachs von vier Prozent. Dieser verteilte sich zu gleichen Teilen auf die Marken Chrysler, die mit 164.280 Fahrzeugen vier Prozent mehr Autos absetzen konnten und Mercedes die mit 18.832 Autos ebenfalls um vier Prozent zulegen konnten. Insgesamt steigerte Daimler-Chrysler seit Jahresbeginn seine US-Auslieferungen um drei Prozent auf 2,201 Millionen Autos.

Der Sportwagenhersteller Porsche verkaufte hingegen im Berichtsmonat rund vier Prozent weniger Autos in Nordamerika. Die Zahl der abgesetzten Fahrzeuge verringerte sich von 2.654 auf 2.547 Fahrzeuge. Von der Elfer-Baureihe wurden 825 Fahrzeuge ausgeliefert und damit knapp 5,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Beim Boxster verzeichneten die Zuffenhausener einen Rückgang von 396 auf 106 Fahrzeuge. Die Cayenne-Baureihe konnte dagegen gegenüber November 2003 um 15 Prozent auf 1.598 Auslieferungen zulegen.

BMW, Audi und VW im Minus

Einbußen musste auch die BMW Group auf dem US-Markt hinnehmen. Die Bayern setzten im November mit 24.095 Fahrzeugen vier Prozent weniger ab als ein Jahr zuvor. Dabei traf es die Marke BMW mit einem Minus von 5,3 Prozent auf 20.732 Fahrzeuge. Die Marke Mini dagegen konnte um 5,3 Prozent auf 3.363 Fahrzeuge zulegen.

Rückläufig zeigte sich auch das Audi-Geschäft auf dem US-Markt im November. Mit 6.879 Fahrzeugen verkaufte Audi 3,2 Prozent weniger Autos als ein Jahr zuvor.

Einen noch deutlicheren Absatzeinbruch erlebte VW auf dem US-Markt. So sank die Zahl der verkauften Fahrzeuge im November von 28.957 auf 17.224 Einheiten, was einen Rückgang von fast 40 Prozent entspricht.

US-Hersteller im Rückwärtsgang

Auch der Absatz des weltgrößten Autoherstellers GM fiel im Berichtsmonat rückläufig aus. Nur 303.891 Fahrzeugauslieferungen bedeuten gegenüber dem Vorjahr ein Minus von fast 13 Prozent.

Konkurrent Ford steht im November unter Einschluss der Tochter-Marken Jaguar, Volvo und Land Rover ebenfalls ein Minus zu Buche. 236.855 verkaufte Autos bedeuten einen Rückgang um sieben Prozent. Einziger Lichtblick war die Marke Volvo, die mit 10.889 verkauften Autos um 2,6 Prozent zulegen konnte und ein neues Rekordergebnis erzielte.

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