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US-Absatz

Deutsche Autokonzerne legen vor

Foto: ams

Die deutschen Automobilkonzerne haben im September im wichtigen amerikanischen Markt zum Teil sehr gut abgeschnitten. BMW, Mercedes-Benz und Porsche legten kräftig zu. Audi konnte sich behaupten, während Volkswagen Absatzeinbußen aufwies. Dies geht aus den von den US-Tochterfirmen am Dienstag (2.10.) veröffentlichten Verkaufszahlen hervor.

04.10.2007

Die Mercedes-Benz USA erhöhte ihren Verkauf im September gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um 13 Prozent auf 22.459 Autos. Dies war ein neuer September-Absatzrekord. Die neue C-Klasse brachte einen kräftigen Wachstumsschub. Seit Jahresbeginn wurden 180.265 Autos ausgeliefert oder 1,8 Prozent mehr als in den ersten neun Monaten 2006.

Die BMW Group hat ihren amerikanischen September-Absatz um 7,0 Prozent auf 24.932 Autos erhöht und legte seit Jahresanfang um acht Prozent auf 248.273 Stück zu. Bei BMW-Modellen gab es im September eine Steigerung von 2,8 Prozent auf 20.901 Einheiten. Es wurden 4.031 Minis im US-Markt untergebracht (plus 36 Prozent).

Audi ist zweigeteilt

Die Porsche Cars North America verkaufte im September 2.641 Sportwagen und Geländewagen (plus 19 Prozent). Das war ein neuer September-Rekord. Der Absatz der 911er-Modelle und des Cayenne-Geländewagens lief besonders gut. Dagegen gab es beim Boxster und Cayman Rückschläge. Porsche hat in dem für die Gesellschaft wichtigsten Automarkt seit Jahresbeginn 26.278 Autos ausgeliefert oder ein Prozent weniger als in den ersten neun Monaten 2006.

Der Audi-Absatz erhöhte sich im Berichtsmonat geringfügig um 0,2 Prozent auf 8.021 Autos, teilte die Audi of America mit. In der A4-Reihe und beim A8 gab es Einbußen, während Audi bei der A6-Limousine und beim Q7-Geländewagen kräftige Absatzsteigerungen verbuchte. Audi hat in den USA seit Jahresbeginn 68.479 Autos untergebracht (plus 9,4 Prozent).

Volkswagen erlitt im September einen Verkaufsrückgang von 5,9 Prozent auf 18.895 Autos. Dabei gab es beim Passat und beim Touareg-Geländewagen Rückschläge. Dagegen konnten sich der Jetta, der "Rabbit" (Golf) und der Beetle verbessern. VW hofft im kommenden Jahr mit Dieselmodellen auf eine Erholung im US-Markt. Der Absatz fiel seit Jahresanfang um 3,9 Prozent auf 175.079 Autos.

Japaner müssen Rückschlag einstecken

General Motors (GM) legte im September im heimischen Markt um 3,8 Prozent auf 337.640 Autos zu. Dagegen sah es bei Ford düster aus. Ford lieferte im September in den USA nur noch 189.863 Fahrzeuge aus oder 20,5 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Bei Chrysler fiel der September-Absatz um fünf Prozent auf 159.799 Autos.

Selbst Toyota verbuchte im US-Markt einen leichten Rückschlag von 0,6 Prozent und setzte im September nur noch 213.043 Autos ab. Damit lag Toyota aber weiter vor Ford auf Platz zwei der US-Rangliste. Honda verbesserte sich um 13,8 Prozent auf 127.200 Stück, während Nissan um elf Prozent auf 94.269 Autos zulegte.

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