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US-Absatz

Deutsche gefragt

Die deutschen Automobilhersteller BMW, Porsche und Volkswagen haben sich im April im US-Markt gut entwickelt. Der Audi- und der Ford-Verkauf waren hingegen leicht rückläufig.

04.05.2004

Volkswagen hat nach monatelanger Talfahrt seinen US-Absatz im April erstmals wieder leicht erhöht. Die Volkswagen of America verkaufte 25.667 Autos oder ein Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresabschnitt. Dies hat die amerikanische VW-Tochter am Montag (3.5.) mitgeteilt.

VW profitierte von einem starken Absatz des Geländewagens Touareg. Davon wurden 2.165 Stück untergebracht. Der Passat- und Golf-Absatz ging nach oben. Der Jetta und der Beetle wiesen Verkaufsrückschläge auf. Es wurden 173 (20) Phaeton-Luxuslimousinen ausgeliefert. Der amerikanische VW-Absatz fiel in den ersten vier Monaten 2004 um 18 Prozent auf 75.610 Einheiten.

Die Audi of America profitierte von einem starken A8- und A4-Absatz, doch war der A6-Verkauf rückläufig. Die Gesamtauslieferungen fielen im April um ein Prozent auf 7.137 Stück und in den ersten vier Monaten dieses Jahres um 4,3 Prozent auf 24.149 Einheiten.

BMW mit Rekordergebnis

BMW brachte im April im amerikanischen Markt 26.709 Autos unter, plus 10,7 Prozent. Dies war ein neues Rekordergebnis. Die BMW Group hat nach eigenen Angaben im Januar-April-Abschnitt 2004 insgesamt 87.950 Autos verkauft oder 1,7 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Der neue X3-Geländewagen trug mit zu dem Rekordabsatz der amerikanischen BMW-Tochter bei. Der Absatz von BMW-Fahrzeugen erhöhte sich dabei im April um 11,5 Prozent auf 23.419 Autos. Es wurden außerdem im Berichtsmonat 3.290 Minis verkauft, plus 5,4 Prozent.

Die Porsche Cars North America verkaufte im April in den USA 3.325 Sportwagen und Cayenne-Geländewagen. Dies war ein neuer Absatzrekord und übertraf das Ergebnis vom April 2003 um 15 Prozent. Porsche hat in den ersten vier Monaten dieses Jahres in den USA 10.262 Sportwagen und Cayenne-Geländewagen verkauft, plus 37 Prozent.

Die Mercedes-Benz USA lieferte im Berichtsmonat 18.384 Autos aus oder 2,6 Prozent mehr als im entsprechenden Monat des Vorjahres. Der C-Klasse- und E-Klasse-Verkauf entwickelte sich besonders gut, während es bei der S-Klasse und den M-Klasse-Geländewagen Rückschläge gab. Die für den Mercedes-Verkauf zuständige US-Tochter von Daimler-Chrysler hat in den ersten vier Monaten 2004 insgesamt 67.543 Autos ausgeliefert, minus 2,8 Prozent.

Die Chrysler Group profitierte von der neuen 300-Limousine und einem starken Jeep-Absatz. Die Daimler-Chrysler-Tochter verkaufte im April 189.011 Autos, plus ein Prozent. Sie hat ihren US-Absatz seit Jahresbeginn um zwei Prozent auf 706.515 Stück erhöht. Chrysler-Verkaufschef Gary Dilts führte neue Modelle, die weitere konjunkturelle Erholung, die niedrige Inflation, geringe Arbeitslosenzahlen und positiv gestimmte Verbraucher an.

Ford verkaufte im heimischen Markt unter Einschluss von Volvo, Jaguar und Land Rover im April 285.675 Autos, minus 4,1 Prozent. Die Auslieferungen fielen seit Jahresbeginn um zwei Prozent auf 1,088 Millionen Stück. General Motors gibt seine Verkaufsergebnisse wegen Computerproblemen verspätet bekannt.

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