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US-Absatz

Deutsche gegen den Trend

Update++Die deutschen Automobilhersteller BMW, Porsche, Mercedes-Benz, Audi und VW haben sich im August im wichtigen US-Automarkt unterschiedlich gut behauptet. Ford wies hingegen deutliche Rückschläge auf. Die Verkaufseinbußen bei Chrysler hielten sich in Grenzen. General Motors konnte sich fast auf dem Niveau vom August 2002 behaupten.

04.09.2003

Dies geht aus den am Mittwoch (3.9.) veröffentlichten US-Absatzzahlen der Automobilhersteller hervor.

Branchenführer General Motors verkaufte im heimischen Markt im August 472.427 Autos oder 0,5 Prozent weniger als im entsprechenden Monat des Vorjahres. GM hat im heimischen Markt seit Jahresbeginn 3,19 Millionen Autos ausgeliefert, minus 4,7 Prozent.

Ford hat im August einen US-Absatzrückschlag von 15 Prozent auf 311.084 Autos verbucht. Darin waren auch die Verkaufszahlen Jaguar, Volvo und Land Rover eingeschlossen. Ford hat in den ersten acht Monaten dieses Jahres 2,36 Millionen Autos ausgeliefert, minus fünf Prozent.

Toyota schlägt Chrysler - Audi mit Rekordabsatz

Die Daimler-Chrysler-Tochter Chrysler verbuchte im August einen Verkaufsrückgang von sechs Prozent auf 210.855 Autos. Chrysler verkaufte im Januar-August-Abschnitt 1,47 Millionen Autos oder fünf Prozent weniger als in den ersten acht Monaten 2002. Damit fallen die Amerikaner hinten den japanischen Wettbewerber Toyota zurück, der im vergangenen Monat seinen Absatz in den USA im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent gesteigert und sich damit erstmals auf Platz drei der Absatzkönige geschoben hat. Als Grund für den Erfolg nannten die Japaner ihre breite Modell-Palette in den Vereinigten Staaten.

Die Mercedes-Benz USA hat im August 17.583 Autos im US-Markt untergebracht. Dies war ein Rückschlag von 4,2 Prozent. Der Verkauf von Geländewagen der M-Klasse sackte stark ab, während die E-Klasse kräftig zulegte. Die Gesellschaft lieferte im Januar-August-Abschnitt 142.213 Autos aus, plus 4,4 Prozent. Das war ein neuer Rekord.

Audi of America hat im August einen Rekordabsatz von 8.281 Autos verbucht, plus 7,4 Prozent. Der A8 L und das A4-Cabriolet waren besonders gefragt. Audi hat seit Jahresbeginn 57.343 Autos im wichtigen US-Markt ausgeliefert oder 0,5 Prozent mehr als in den ersten acht Monaten 2002.

Touareg gut angenommen

Volkswagen of America verkaufte im August 32.376 Autos, minus sieben Prozent. Der in den USA neu eingeführte Geländewagen Touareg fand 2.225 US-Kunden und hat sich damit sofort zu einem Renner entwickelt. Auch das Beetle-Cabriolet war gesucht. Dagegen gab es beim Jetta und Passat Absatzeinbußen. Die VW-Tochter hat seit Jahresbeginn in den USA 204.008 Autos untergebracht, minus 13,9 Prozent.

Die Porsche Cars North America konnte ihren Absatz im August und in den ersten acht Monaten des Jahres mit Hilfe des Cayenne-Geländewagens kräftig erhöhen. Der Verkauf stieg im August um 16 Prozent auf 2.275 Autos und in den ersten acht Monaten um 15 Prozent auf 18.038 Einheiten. Es wurden im August 1.165 Cayennes untergebracht. Dagegen gab es bei den Boxster und 911er-Sportwagen erneut schwere Rückschläge.

Die BMW Group hat im August und in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres in den USA einen neuen Absatzrekord verbucht. Die Gesamtauslieferungen von BMW- und Mini-Modellen stiegen im August um 3,4 Prozent auf 23.068 Stück. Sie legten seit Jahresbeginn um 9,8 Prozent auf 185.355 Autos zu. Der Absatz der BMW-Modelle stieg im August um sechs Prozent auf 20.257 Stück. Der Mini-Verkauf fiel hingegen um zwölf Prozent auf 2.811 Autos.

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