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US-Absatz

Deutsche im Plus - Deutsche im Minus

Die Bilanz der deutschen Autohersteller VW, Audi, BMW, Mercedes-Benz und Porsche auf dem wichtigen US-Markt weist im Juni Licht und Schatten auf. Dagegen gab es bei General Motors (GM) eine wahre Verkaufsexplosion um 41 Prozent auf 558.092 Autos.

04.07.2005

Ford legte im heimischen Markt einschließlich Jaguar, Volvo und Land Rover nur um ein Prozent auf 289.449 Autos zu. Die amerikanische Daimler-Chrysler-Sparte Chrysler Group erhöhte ihren Absatz um fünf Prozent auf 220.032 Autos. Dies geht aus den Verkaufszahlen der Autokonzerne hervor. Mercedes-Benz USA verbuchte im Juni ein Absatzplus von vier Prozent auf 18.242 Fahrzeuge.

GM: Rabattprogramm bringt Verkaufsexplosion

Der angeschlagene amerikanische Branchenführer GM hatte dank eines Rabattprogramms große Verkaufserfolge: alle Käufer erhielten den gleichen Preisnachlass wie GM-Beschäftigte. Dadurch wies GM das beste Verkaufsergebnis seit 1986 auf. Der Verkauf der "benzinfressenden" Pickups und Geländewagen erhöhte sich um 68 Prozent, der der sparsameren Pkws dagegen nur um vier Prozent.

VW verkaufte im Juni deutlich weniger Fahrzeuge als im Jahr zuvor. Der Absatz sei um 16 Prozent auf 19.071 Fahrzeuge zurückgegangen. Im ersten Halbjahr sank der Absatz sogar um 23,5 Prozent auf 96.704. Ein VW-Sprecher in Wolfsburg sagte aber, gegenüber dem Vormonat Mai sei der Absatz im Juni um 17 Prozent gestiegen. Dies zeige, dass VW in den USA langsam Fahrt aufnehme. Zum Absatzminus binnen Jahresfrist sagte der Sprecher, dies liege vor allem am Modellwechsel beim Passat.

Audi top - BMW und Porsche flopp

Dagegen konnte Audi 3,8 Prozent mehr Fahrzeuge verkaufen als im Vorjahr - vor allem dank Zunahme der Verkäufe der A6- und A8-Modelle von 6 947 auf 7.209 Fahrzeuge. Im ersten Halbjahr blieb der Absatz mit 37.701 verkauften Fahrzeugen in etwa auf Vorjahresniveau.

BMW of North America verkaufte im Juni von seinen Marken BMW und Mini insgesamt 26.999 und damit 3,3 Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahresmonat. Im ersten Halbjahr lag die Gruppe mit 144.843 verkauften Fahrzeugen leicht um 0,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Mercedes-Benz USA verbuchte im Juni ein Absatzplus von vier Prozent auf 18.242 Fahrzeuge.

Porsche hat im Juni in seinem Hauptmarkt Nordamerika sieben Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als im Jahr zuvor. Der Absatz sank von 2.979 auf 2.770 Fahrzeuge. Beim Geländewagen Cayenne gab es einen Einbruch um 21 Prozent auf 1.217 Einheiten. Vom neuen 911er wurden mit 665 Autos 30 Prozent weniger abgesetzt. Dies sei jedoch auf einen Versorgungsengpass zurückzuführen, teilte Porsche mit. Der Boxster-Absatz legte dagegen um 86 Prozent auf 869 Fahrzeuge zu.

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