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US-Absatz

Deutsche stark - Ford und GM schwach

Foto: Archiv

Die deutschen Autohersteller Volkswagen, Mercedes-Benz, BMW und Porsche haben im Februar im wichtigen US-Markt gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit teilweise kräftig zugelegt.

02.03.2006

Lediglich Audi erlebte einen Rückschlag. Auch Toyota, Honda, Nissan und der südkoreanische Autokonzern Hyundai wiesen Pluszeichen auf.

Dagegen konnte bei den großen US-Anbietern nur die zu Daimler-Chrysler gehörende Chrysler Group um drei Prozent auf 190.367 Autos zulegen. Chrysler will in diesem Jahr zehn neue Modelle heraus bringen und seine Automarke Dodge erstmals im Ausland etablieren. General Motors verbuchte im Februar im heimischen Markt einen Verkaufsrückgang von 2,5 Prozent auf 301.545 Autos. Der Ford-Absatz fiel unter Einschluss von Jaguar, Volvo und Land Rover um vier Prozent auf 244.021 Stück. Dies geht aus den am Mittwoch (1.3.) von den Autofirmen veröffentlichten Verkaufszahlen hervor.

VW legte in den USA um 21,3 Prozent zu

Die Volkswagen of America erhöhte den Absatz im Februar gegenüber dem Vorjahr kräftig um 21,3 Prozent auf 16.329 Autos. Die Golf/GTI-Modelle verbuchten dabei einen Verkaufsanstieg von 105,2 Prozent. Beim Passat legte VW im US-Markt um 47 Prozent und beim Jetta um 10,6 Prozent zu. VW hat seit Jahresbeginn 32.566 Autos im US-Markt verkauft oder 24,6 Prozent mehr als in den beiden ersten Monaten 2005.

Die Audi of America verkaufte im Berichtsmonat 4.806 Autos oder 8,6 Prozent weniger als im gleichen Vorjahresmonat. Dabei gab es beim A4 einen deutlichen Rückgang, während der A3 gefragt war. Der Audi-Absatz stieg jedoch seit Jahresbeginn um 5,4 Prozent auf 10.890 Autos.

Die Mercedes-Benz USA hat im Februar einen Rekordabsatz von 17.356 Autos verbucht oder 28,4 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat. Hierdurch legte der Absatz dieses Jahres um 16,4 Prozent auf 29.825 Stück zu. Die neue S-Klasse und die M-Klasse-Geländewagen waren die heißen Renner, während es bei den C- und E-Klasse-Modellen Rückschläge gab.

Die BMW Group setzte im Februar 22.018 Autos ab, plus 2,4 Prozent. Seit Jahresbeginn wurden 44.236 Fahrzeuge ausgeliefert oder 7,2 Prozent mehr als in der Vorjahresvergleichszeit. Im Februar legten die BMW-Modelle um 5,3 Prozent zu. Dabei waren die 3er- und 7er-Modelle gesucht, während die Geländewagen deutliche Absatzeinbußen verbuchten. Beim Mini gab es wegen Produktionsunterbrechungen für Expansionsvorhaben in der britischen Mini-Fabrik in Oxford nur unzureichendes Inventar und deshalb einen Absatzrückgang.

Die Porsche Cars North America wartete mit einem neuen Verkaufsrekord für Februar auf und verkaufte in den USA 2.700 Autos oder 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei legte Porsche bei den Boxster/Cayman- sowie den 911er-Sportwagen stark zu, während es bei Cayenne-Geländewagen Rückschläge gab. Die amerikanische Porsche-Tocher hat ihren Absatz in den beiden ersten Monaten dieses Jahres auf 5.932 (Vorjahresvergleichszeit: 4.420) Einheiten erhöht.

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