US-Absatz: Deutsche starten gut

Update ++ Die deutschen Autobauer sind auf dem US-Markt gut ins neue Jahr gestartet. GM und Ford mussten im Januar 2007 auf dem heimischen Markt massive Verkaufsrückschläge hinnehmen. So fiel Ford noch hinter Toyota und Daimler-Chrysler auf Rang vier zurück.

Daimler-Chrysler legte im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat bei den Verkäufen um drei Prozent auf 173.377 Fahrzeuge zu, teilte das Unternehmen am Donnerstag (2.2.) in New York mit. Bei der Marke Mercedes kletterte der Absatz um 37 Prozent auf 17.069 Fahrzeuge. Die US-Tochter Chrysler kam auf einen Zuwachs von einem Prozent und brachte insgesamt 156.308 Fahrzeuge an den Mann.

Volkswagen steigerte die Verkäufe im Vergleich zum Januar 2006 um 2,3 Prozent auf 16.610 Fahrzeuge, teilte VW in Wolfsburg mit. Meistverkauftes Modell war der Jetta, von dem 7.700 Fahrzeuge ausgeliefert wurden, was einem Zuwachs von 3,6 Prozent entsprach.

Die VW-Tochter Audi legte um 5,2 Prozent auf 6.399 zu, teilte das Unternehmen in Auburn Hills mit. Besonders gut hätten sich der Geländewagen Q7 und der A4 verkauft. Beim A4 legte der Absatz um 11,8 Prozent zu.

Der Porsche-Absatz in Nordamerika sank im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um sieben Prozent auf 3.103 Fahrzeuge. Wie das Unternehmen in Stuttgart mitteilte, sei der Rückgang vor allem durch den niedrigeren Absatz des Cayman entstanden. Die gute Nachfrage nach dem damals neuen Cayman S hatte im vergangenen Jahr für hohe Absatzzahlen gesorgt. Ohne diesen statistischen Effekt wären die Verkäufe von Porsche im Januar gestiegen. Der Cayenne konnte dagegen um 37 Prozent zulegen.

BMW konnte - einschließlich Mini - im Januar 21.811 Autos absetzen, was einenm Rückgang von 1,8 Prozent entspricht. Dabei legte BMW um 2,1 Prozent auf 19.761 Stück zu, während es beim Mini wegen eines im Februar bevorstehenden Modellwechsels einen Absatzrückgang von 30,4 Prozent auf 2.050 Autos gab.

GM und Ford sacken ab


Der GM-Absatz fiel im Januar gegenüber dem Vorjahresabschnitt um 19,7 Prozent auf 247.464 Autos. Der Branchenführer schraubte den Autoverkauf an Mietwagenfirmen bewusst drastisch zurück, weil dieses Geschäft kaum Gewinne bringt. Bei Ford - einschließlich Jaguar, Volvo und Land Rover - gab es einen Verkaufsrückgang von 19 Prozent auf nur noch 166.835 Autos, wobei das Unternehmen ebenfalls seine Auslieferungen an Mietwagenfirmen stark reduzierte.

Toyota erhöhte den US-Verkauf im Januar hingegen um 5,1 Prozent auf 175.850 Autos und lag damit hinter GM auf Platz zwei. Die Chrysler Group verzeichnete mit ihren Marken Chrysler, Jeep und Dodge im Januar einen Absatz von 156.308 Fahrzeugen, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Plus von einem Prozent entspricht.

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dpa

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