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US-Absatz Februar 2012

Amerikaner sind in Autokauflaune

Auto usa absatz US-Absatz Flagge Fahne Foto: dpa

Die Amerikaner sind in Autokauflaune. Nicht einmal die hohen Spritpreise können sie bremsen. Die deutschen Hersteller profitieren davon und legen überdurchschnittlich zu.

02.03.2012 dpa

Deutsche Autos stehen bei den Amerikanern hoch im Kurs. Im Februar konnten die Hersteller durchgängig kräftige Verkaufszuwächse verbuchen. Besonders Europas Branchenprimus Volkswagen preschte in den USA weiter vor. Der Konzern wurde auf dem wichtigen Markt 43 Prozent mehr Autos seiner Stammmarke VW los. Es sei der beste Februar seit 1973 gewesen, erklärte VW am Donnerstag (2.3.).

Deutsche Hersteller dominieren Premiumangebot

Mercedes-Benz vermeldete sogar den besten Februar aller Zeiten. Die Marke mit dem Stern legte samt der Kleinstwagen-Tochter Smart und der Sprinter-Transporter um 22 Prozent zu. Erzrivale BMW erhöhte seine Verkäufe um 32 Prozent, wobei insbesondere die Mini-Kleinwagen gefragt waren wie selten. Porsche schaffte immerhin noch ein Plus von 6 Prozent. Die Verkaufszahlen von Audi lagen noch nicht vor.
 
Bei den Premiumautos sind die Deutschen eine Macht in den Vereinigten Staaten. Bei den Massenmarken - in diesem Segment ist nur VW vertreten - sind dagegen Amerikaner und Japaner mit Abstand führend. Die USA sind bislang der wunde Punkt bei Volkswagens Ambitionen, zum Weltmarktführer aufzusteigen. Allerdings konnte VW den Abstand zu den Vorausfahrenden zuletzt immer mehr verringern.
 
Die Amerikaner sind insgesamt in Autokauflaune. Nach einer noch unvollständigen Erhebung des Fachmagazins Automotive News stiegen die Verkäufe branchenweit um 15 Prozent. Viele Amerikaner hatten die Neuanschaffung eines Wagens in der Wirtschaftskrise aufgeschoben und müssen nun ihre alten Autos ersetzen. Zudem haben die Menschen dank der sinkenden Arbeitslosigkeit wieder mehr Geld in der Tasche. Nicht einmal die vergleichsweise hohen Spritpreise von im Landesschnitt zuletzt 3,72 Dollar pro Gallone (für Europäer unglaublich günstige 73 Euro-Cent pro Liter) hielten sie vom Kauf ab.
 
Der zweitgrößte US-Autobauer Ford konnte seine Verkäufe im Februar um 14 Prozent verbessern. "Die hohen Spritpreise haben zu einer verstärkten Nachfrage nach sparsamen Wagen geführt", sagte US-Verkaufschef Ken Czubay. Der drittgrößte US-Autobauer Chrysler kam samt Tochtermarken auf ein Plus von 40 Prozent. Chrysler war bereits in den Vormonaten unter Fiat-Ägide kräftig gewachsen.
 
Nur um magere 1 Prozent wuchs hingegen Branchenprimus General Motors. In absoluten Zahlen ist der Koloss aus Detroit aber unschlagbar: Der Opel-Mutterkonzern konnte in der Heimat insgesamt 209.300 Wagen verkaufen. Zum Vergleich: VW kam auf 30.600 Autos, bei Mercedes und BMW waren es noch weniger Fahrzeuge.

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