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US-Absatz

Hochs und Tiefs

Die deutschen Autohersteller haben im wichtigen US-Markt im Juli unterschiedlich abgeschnitten. Volkswagen konnte sich behaupten. Bei Audi und BMW gab es Absatzverluste. Porsche und Mercedes-Benz legten zu.

04.08.2004

Dies geht aus den am Dienstag (3.8.) veröffentlichten Verkaufszahlen der US-Tochterfirmen deutscher Automobilhersteller hervor.

Ford und General Motors verbuchten ebenfalls niedrigere Verkaufsziffern, während Chrysler mit Hilfe der neuen 300-Limousine mehr Neuwagen verkaufte. Toyota und Nissan zählten bei den Anbietern aus Fernost zu den Absatzsiegern.

General Motors setzte im Juli im heimischen Markt 459.263 Autos ab. Das war ein Rückschlag von drei Prozent gegenüber dem sehr starken Vergleichsmonat des Vorjahres. GM verbuchte im Juli aber die bisher besten Verkaufsergebnisse dieses Jahres. Der Branchenführer hat seit Jahresanfang im heimischen Markt 2,754 Millionen Autos verkauft, plus 0,5 Prozent.

Der US-Absatz der Ford Motor Co. sank im Juli um 4,1 Prozent auf 285.204 Fahrzeuge. In den Verkaufszahlen sind auch Jaguar, Volvo und Land Rover eingeschlossen. Von Januar bis Juli fiel der Ford-Verkauf um drei Prozent auf 1,98 Millionen Autos.

Mercedes im Plus, BMW im Minus

Mercedes-Benz legte im Juli um 1,2 Prozent auf 18.962 Stück zu. Das war ein neuer Absatzrekord. Der US-Absatz von Mercedes-Benz ist seit Jahresbeginn um zwei Prozent auf 122.130 Einheiten gefallen. Chrysler steigerte seinen Absatz im Juli um sechs Prozent auf 189.619 Autos und hat im Januar-Juli-Abschnitt 1,325 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, plus zwei Prozent.

BMW brachte im Juli 24.086 Autos unter oder 4,4 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Der BMW-Pkw-Absatz gab nach. Der Geländewagenverkauf wurde mit Hilfe des neuen X3-Modells mehr als verdoppelt. BMW steigerte den Absatz in der ersten sechs Monaten um 3,4 Prozent auf 167.732 Autos.

Die Volkswagen of America hat ihren US-Absatz im Juli mit 25.560 (Vorjahresvergleichszeit: 25.674) Fahrzeugen behauptet. Der Touareg-Verkauf lief weiter auf Hochtouren. Beim Beetle, Golf, Jetta und Passat gab es leichte Einbußen. Die VW-Tocher hat seit Jahresbeginn einen Verkaufsrückschlag von 11,5 Prozent auf 151.934 verkraften müssen.

Audi verkaufte im Juli im US-Markt 7.021 Autos, minus 11,9 Prozent und lieferte seit Jahresbeginn 44.991 Fahrzeuge aus oder 8,3 Prozent weniger als in den ersten sieben Monaten 2003. Porsche legte im Juli um sechs Prozent auf 2.850 Autos zu. Seit Beginn 2004 stieg der US-Absatz um 17 Prozent auf 18.415 Autos.

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