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US-Absatz im November 2010

Zweistellige Zuwächse für Deutsche Hersteller

VW, USA-Flagge Foto: VW

Die deutschen Autohersteller haben im November auf dem US-Markt zweistellige Absatzzuwächse hingelegt. Das geht aus den am Mittwochabend (1.12.) vorgelegten US-Absatzzahlen hervor.

02.12.2010

Daimler profitierte von seiner Kernmarke Mercedes-Benz, deren Verkäufe um 13,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 19.037 Wagen stiegen, wie die US-Vertriebsgesellschaft in Montvale mitteilte. Dies war der höchste November-Absatz seit 2007. Die Stuttgarter haben damit die kurzzeitige Wachstumsdelle aus dem Oktober wieder überwunden. Einen deutlichen Einbruch verzeichnete hingegen die Marke Smart. Von dem Kleinwagen wurden in den USA im November nur 211 Stück verkauft und damit 67,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

BMW, VW und Porsche satt im Plus

Auch für BMW ging es kräftig aufwärts: Die Kernmarke BMW legte um mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 20.297 verkaufte Wagen zu, wie das Unternehmen an seinem US-Sitz in Woodcliff Lake mitteilte. Bei der britischen Tochter Mini stieg der Absatz um 8,7 Prozent auf 2.786 Autos.
 
Europas größter Autobauer Volkswagen steigerte seine Verkäufe um gut 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 20.189 Fahrzeuge, wie die VW-US-Tochtergesellschaft in Herndon mitteilte. Mehr als die Hälfte des Absatzes entfiel auf den neuen Jetta, von dem 11.153 Stück verkauft wurden. Dies entspricht einem Plus von mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Einen guten Start legte auch die neue Generation des Geländewagens Touareg hin, der mit 837 Kunden mehr als doppelt so viele US-Käufer wie im Vorjahr fand. Damit wurden von dem Modell laut VW-Angaben so viele Autos in einem Monat verkauft wie seit Dezember 2007 nicht mehr.
 
Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche konnte seinen Absatz fast verdoppeln (plus 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat) und verkaufte 2.416 Sport- und Geländewagen, wie die nordamerikanische Vertriebsgesellschaft am Mittwoch in Atlanta mitteilte. Damit sei den sechsten Monat in Folge eine mindestens zweistellige prozentuale Zuwachsrate erzielt worden. Besonders gefragt war erneut die neue viertürige Limousine Panamera, von der mit 729 Stück fast doppelt so viel verkauft wurden wie im Vorjahr. Die neue Generation des Geländewagens Cayenne kommt bei den Kunden den Angaben zufolge so gut an, dass fast Lieferengpässe entstehen. Vom Cayenne wurden im November 997 Stück abgesetzt.

Auch Audi deutlich im Plus

Der VW-Tochter Audi gelang im November ein neuer Rekord. Mit 9.365 Fahrzeugen seien 37,5 Prozent mehr verkauft worden als im Vorjahr, teilte der Ingolstädter Autobauer mit. Laut Audi ist dies der vierte Rekordmonat in Folge und der achte Monat mit Bestwerten in diesem Jahr. Von Januar bis November hat der Autohersteller 91.083 Fahrzeuge in den USA verkauft, was einem Plus von mehr als 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Audi hat im November den neuen A8 auf den US-Markt gebracht, von dem den Angaben zufolge bereits 310 Modelle verkauft wurden. Besonders nachgefragt waren auch der A3 sowie der A3 TDI.

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