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US-Absatz

Kriegsangst bremst Verkäufe

Foto: ams

Die schwache US-Konjunktur, Sorgen über einen möglichen Irakkrieg und schwere Schneestürme im Osten der Vereinigten Staaten haben den amerikanischen Autoabsatz im Februar teilweise deutlich beeinträchtigt.

04.03.2003

Dies geht aus den am Montag (3.3.) veröffentlichten amerikanischen Absatzziffern in- und ausländischer Autofirmen hervor.

Porsche hofft auf den Cayenne

Der Porsche -Verkauf sackte im Februar gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um 38 Prozent auf nur noch 1.118 Sportwagen ab. In den ersten zwei Monaten lieferte die amerikanische Porsche-Tochter Porsche Cars North America 2.463 Autos aus gegenüber 3.302 Stück in den beiden ersten Monaten des vergangenen Jahres.

Der amerikanische Porsche-Chef Frederick J. Schwab verwies auf die unsichere Wirtschaft und den anstehenden Irakkrieg. Dies habe negative Auswirkungen auf den monatlichen Absatz gehabt. Die Porsche-Zukunft sei jedoch angesichts der für den 15. März bevorstehenden Ankunft des Cayenne bei den Händlern positiv.

VW erholt - Mercedes auf Erfolgskurs

Das Geschäft von Volkswagen in den USA hat sich dagegen im Februar erholt, liegt aber in diesem Jahr nach wie deutlich hinter 2002 zurück. Im Februar verkaufte Volkswagen of America mit 22.803 drei Prozent mehr Autos als im Vorjahresmonat. Zusammen mit den schweren Einbrüchen im Januar liegt VW damit in den ersten beiden Monaten 2003 mit 40.614 Autos noch 2.870 Fahrzeuge oder 6,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Die Mercedes-Benz USA hat hingegen ihren besten Februar erlebt. Die für den amerikanischen Mercedes-Verkauf zuständige Daimler-Chrysler-Tochter verkaufte im Februar 16.090 Autos, plus 8,1 Prozent. Die Amerikaner kauften in den ersten zwei Monaten dieses Jahres 31.740 Mercedes-Modelle oder 5,8 Prozent mehr als im Januar- Februar-Abschnitt 2002.

Ford konnte sich unter Einschluss von Jaguar, Volvo und Land Rover im Februar mit 268.196 (Vorjahresvergleichszeit: 268.404) ausgelieferten Auto behaupten. Das Unternehmen hat seit Jahresbeginn 510.751 Stück verkauft, plus 1,9 Prozent.

GM mit deutlichem Rückgang

Der General Motors-Verkauf sackte dagegen im heimischen Markt im Februar gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit kräftig um 19 Prozent auf 333.572 Fahrzeuge ab. GM hat in den beiden ersten Monaten dieses Jahres 626.658 Autos untergebracht, minus 11,6 Prozent.

Die zu Daimler-Chrysler gehörende Chrysler Group hat im Februar 2003 insgesamt 170.614 Neuwagenkunden gehabt. Das entsprach einem Verkaufsrückschlag von vier Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt. Das Ergebnis vom Januar 2003 wurde allerdings um 38 Prozent übertroffen, hob das Unternehmen hervor. Chrysler brachte seit Jahresbeginn 299.836 Autos unter oder acht Prozent weniger als in den beiden ersten Monaten 2002.

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