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US-Absatz

Licht und Schatten

Foto: dpa

Update + + Die deutschen Autobauer haben im Februar in den USA ein unterschiedliches Bild abgegeben. Strahlender Sieger war die Daimler-Tochter Mercedes, die ihren Absatz zum Vorjahresmonat um 7,3 Prozent auf 18.564 Fahrzeuge steigern konnte, wie das Unternehmen am Montag (4.3.) mitteilte.

04.03.2008

Im vergangenen Jahr hatte Mercedes auf dem schwachen US-Markt gegen den Trend bereits um 2,2 Prozent zulegt. Zulegen konnte vor allem die C-Klasse als wichtigstes Einzelmodell auf dem US-Markt. Der Absatz stieg um 50 Prozent auf 5.781 Neuwagen. Die M-Klasse legte um 26,7 Prozent auf 3.081 Fahrzeuge zu und zog damit am bisher zweitwichtigsten Modell E-Klasse vorbei. Der E-Klasse-Absatz ging um 16,6 Prozent auf 2.547 Fahrzeuge zurück.

Wachstum bei VW

Auch Volkswagen konnte seinen Absatz steigern. Insgesamt verkauften die Wolfsburger mit 16.556 Einheiten 1,2 Prozent mehr als im Februar 2007. Die beiden wichtigsten Modelle Jetta und Passat verbuchten leichte Zuwächse. Einen deutlichen Einbruch gab es dagegen beim Geländewagen Touareg. Der Jetta-Absatz legte um 2,6 Prozent auf 6.823 Autos zu, der Absatz des Passat um 6,6 Prozent auf 3.346 Neuwagen. Beim Touareg brach der Absatz dagegen um 17,8 Prozent auf 759 Fahrzeuge ein. Kräftig zulegen konnte das Cabrio Eos (plus 33 Prozent) und die in den USA Rabbit genannte Basisversion des Golf. Der Rabbit legte um fast 28 Prozent auf 1.824 Neuwagen zu.

Die VW-Tochter Audi hat hingegen einen Absatzeinbruch erlitten. Insgesamt habe Audi of America in dem Monat 6.152 Autos verkauft, 6,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen in Auburn Hills mit. Mit Ausnahme des Sportwagens TT waren bei allen Modellen die Absatzzahlen rückläufig. Beim wichtigsten Modell A4 ging der Absatz um 1,3 Prozent auf 2.428 Fahrzeuge zurück. Einen Einbruch verbuchte der Geländewagen Q7, von dem mit 1.130 Neuwagen 35 Prozent weniger verkauft wurden als ein Jahr zuvor. Für den Rückgang machte Audi vor allem das schlechte Wetter zu Monatsanfang und die sich eintrübende US-Wirtschaft verantwortlich. Für März zeigte sich Audi zuversichtlich, wieder bessere Verkaufszahlen zu verzeichnen.

BMW musste ebenfalls einen Absatzrückgang um 1,8 Prozent auf 24.190 Stück hinnehmen. Der Absatz der Marke BMW gab dabei um 6,7 Prozent auf 20.775 Fahrzeuge nach, die Verkäufe der Marke Mini stiegen dagegen um 44,2 Prozent auf 3.415 Fahrzeuge an.

Cayenne nachgefragt

Der Sportwagenbauer Porsche vermeldetet einen Absatzrückgang um 11,0 Prozent auf 1.841 Fahrzeuge. Beim Geländewagen Cayenne verdoppelte sich der Absatz auf 812 Neuwagen. Im Vorjahr war er im Februar wegen des damals kurz bevorstehenden Modellwechsels aber um 60 Prozent auf 381 Fahrzeuge eingebrochen. Der Absatz blieb damit weiter hinter dem Niveau von 2006 zurück. Vom 911er wurden mit 657 Wagen 42 Prozent weniger verkauft als ein Jahr zuvor. Der Absatz der Boxster-Baureihe ging um 34 Prozent auf 372 Fahrzeuge zurück.

Die US-Platzhirsche General Motors (GM) und Ford verkauften im Februar ebenfalls weniger Autos. Bei GM fiel der Absatz um 13 Prozent auf 270.423 Fahrzeuge. Bei Ford lag das Minus bei 6,9 Prozent (196.681). Beim meistverkauften Modell, dem Pickup-Truck der F-Series, ging der Absatz um 4,9 Prozent auf 51 548 Fahrzeuge zurück. Zulegen konnte dagegen der Kompaktwagen Focus, von dem mit 16.302 Autos 10,6 Prozent mehr verkauft wurden als ein Jahr zuvor. Damit festigte der Focus seine Position als zweitwichtigstes Ford-Modell auf dem US-Markt.

Der japanische Konkurrent Toyota meldete einen Rückgang um 6,6 Prozent auf 182 169 Stück. Von der Marke Toyota wurden im Februar mit 160.892 6,3 Prozent weniger verkauft als im Vorjahr. Der Absatz der Marke Lexus sank um 9,3 Prozent auf 21.277 Stück.

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