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US-Absatz

Made in Germany boomt

Foto: Archiv

Update ++ Für die deutschen Autohersteller hat der Frühling in den USA mit einem kräftigen Absatzplus begonnen. Sie konnten im März und im ersten Quartal ihre Verkäufe auf dem wichtigen amerikanischen Markt durchweg steigern. General Motors (GM) und Ford fielen dagegen weiter zurück.

04.04.2006

Der Gesamtabsatz aller Anbieter sank im März wegen des schwachen Abschneidens der beiden US-Branchenführer um drei Prozent auf rund 1,5 Millionen Autos.

Der japanische Autokonzern Toyota überholte die amerikanische Daimler-Chrysler-Sparte Chrysler Group in den USA mit 217 286 Autos. Das waren 6,9 Prozent mehr als im März 2005. Chrysler lieferte im heimischen Markt 216.412 Autos (plus zwei Prozent) aus. Bei General Motors kam es dagegen zu einem weiteren Verkaufsrückschlag um 14 Prozent auf 365.375 Autos. Ford setzte unter Einschlusse von Volvo, Land Rover und Jaguar 291 146 Autos ab. Das waren nach Hersteller- Angaben 5 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Der VW-Konzern steigerte die Zahl der Fahrzeugauslieferungen im März gegenüber dem Vorjahresmonat um 23,8 Prozent auf 20.730 Autos. Im ersten Quartal 2006 verkaufte Volkswagen of America 53.296 Fahrzeuge, ein Plus von 24,3 Prozent. Insbesondere die neuen Modelle Jetta, Passat und Golf GTI hätten zum Auslieferungsplus in den USA beigetragen, berichtete der Hersteller. 2005 war der VW-Absatz auf dem größten Automarkt der Welt insgesamt um 12,5 Prozent gesunken.

Deutsche Premiummarken gefragt

Für Porsche war es der beste März-Absatz seiner Geschichte in den USA und Kanada. Der Absatz in Nordamerika stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 13 Prozent auf 3.363 Autos. Im ersten Quartal lag der Absatz sogar um 25 Prozent über dem Vorjahr. Besonders die Sportwagen konnten beim Absatz beschleunigen. Der neue 911 legte um 14 Prozent auf 1.199 Stück zu. Die Boxster-Reihe zog um 33 Prozent auf 1.053 Fahrzeuge an. Der Absatz des Geländewagens Cayenne, der in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangen war, stabilisierte sich und lag mit 1.099 Fahrzeugen nur knapp unter dem Vorjahreswert (1.102).

Daimler-Chrysler hat seinen Absatz in den USA unter Einschluss von Chrysler und Mercedes-Benz im März um drei Prozent auf 237.829 erhöht. Dabei steigerte Mercedes-Benz USA den Absatz um 18 Prozent auf 21.417 Fahrzeuge. Dies sei das beste jemals erzielte März-Ergebnis gewesen, berichtete der Hersteller.

Audi legte im März um 7,6 Prozent auf 6.994 Autos zu. Im ersten Quartal habe Audi mit 17.884 verkauften Autos um 6,2 Prozent über dem Vorjahr gelegen, teilte die VW-Tochter in Auburn Hills mit. Im März war der A4 das Modell mit der größten Steigerungsrate in Höhe von 12,5 Prozent auf 3.161 Fahrzeuge. "In diesem Jahr konzentrieren wir uns ausschließlich auf profitables Wachstum", sagte Audi-Amerika-Chef Johan de Nysschen. Audi will in diesem Jahr wieder einen Rekordabsatz erzielen.

BMW konnte den Absatz in Nordamerika im März mit seinen Marken BMW und Mini um 17 Prozent auf 28.352 Fahrzeuge steigern. Die Kernmarke BMW legte im März um 22 Prozent auf 24.501 Wagen zu, teilte BMW in Woodcliff Lake (US-Bundesstaat New Jersey) mit. Der Mini-Absatz fiel dagegen um sieben Prozent auf 3.851 Stück. Im ersten Quartal wuchs der Absatz beider Marken um 11 Prozent auf 72.588 verkaufte Autos.

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