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US-Absatz

Made in Germany gefragt

Für die deutschen Autobauer war der November auf dem wichtigen US-Markt ein guter Monat. Audi und Porsche verzeichneten sogar Rekordabsätze. Lediglich Daimler-Chrysler meldete im Vergleich mit dem Vorjahresmonat einen Rückgang beim Verkauf.

02.12.2005

Die meisten Autos setzte die BMW Gruppe ab. Wie die US-Tochter des Unternehmens am Donnerstag (1.12.) mitteilte, wurden 26.844 Fahrzeuge verkauft - elf Prozent mehr als im Vorjahresmonat (24.095). Dabei verzeichnete die Marke BMW ein Absatzwachstum von 14 Prozent auf 23.673 Fahrzeuge. Von der Marke Mini wurden dagegen sechs Prozent weniger abgesetzt: 3.171 Minis wurden verkauft (Vorjahr: 3.363). Seit Jahresbeginn verkaufte die BMW Gruppe 278.120 Fahrzeuge abgesetzt - vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Dagegen ist der US-Absatz von Daimler-Chrysler im November um drei Prozent gesunken. Wie der drittgrößte US-Autohersteller am Donnerstag mitteilte, wurden 178.182 Fahrzeuge abgesetzt. Dabei ging der Absatz von Mercedes-Benz USA um drei Prozent zurück - auf 18.284 Fahrzeuge. Der Absatz der Chrysler Group sank im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um drei Prozent auf 159.898 Fahrzeuge.

VW: Nur Jetta und Passat laufen

Eine rege Nachfrage bei den Modellen Jetta und Passat hat Volkswagen hingegen ein Absatzplus von 4,8 Prozent beschert. Insgesamt wurden im November 18.046 Fahrzeuge verkauft, teilte der Konzern am Donnerstag in Wolfsburg mit. Einbußen von 75 Prozent und fast 40 Prozent verzeichnete VW allerdings bei den Modellen Phaeton und Touareg. In den ersten elf Monaten ging der Gesamtabsatz auf dem US-Markt den Angaben zufolge um 15,5 Prozent auf gut 198.000 Fahrzeuge zurück.

Auch die VW-Tochter Audi hat im November in den USA deutlich mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahresmonat. Der Absatz sei um 15 Prozent auf 7.909 Stück gestiegen, teilte Audi of America in Auburn Hills mit. Dies sei damit der dritte Rekord-Monat in Folge. Stärkstes Modell sei erneut der Audi A4 gewesen. Von der Modell-Linie A4 und S4 seien im abgelaufenen Monat 5.067 Fahrzeuge verkauft worden, 33,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Sportwagenbauer Porsche meldete sogar das beste November-Ergebnis in Nordamerika in der Geschichte des Unternehmens. Insgesamt seien 2.794 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert worden, 9,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte der Konzern mit. Angeschoben worden sei der Verkauf durch die neue Sportwagen-Generation.

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