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US-Absatz

Positives Halbjahr

Foto: Archiv

Die deutschen Autohersteller haben auf dem wichtigen US-Markt im ersten Halbjahr 2006 meist ordentlich zugelegt.

04.07.2006

Volkswagen of America verkaufte in dieser Zeit in den USA 116.045 Autos und damit 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der VW-Konzern am Montag (3.7.) in Wolfsburg mitteilte. Vom neuen Jetta wurden seit Januar 53.325 Wagen ausgeliefert (plus 28,3 Prozent). Vom Golf konnte VW 10.259 Einheiten verkaufen, 51,5 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2005. Von der Passat-Limousine wurden 23.025 Stück abgesetzt, eine Steigerung um 84 Prozent.

Audi hat den US-Absatz im Juni um neun Prozent auf 8.039 Fahrzeuge gesteigert. Dabei entwickelte sich der gerade eingeführt Geländewagen Q7 zum heißen Renner. Davon wurden 1.310 Stück abgesetzt. Der amerikanische Audi-Chef Johan de Nysschen verwies auf den Absatzanstieg von 6,8 Prozent auf 40.555 Autos im ersten Halbjahr und geht für das Gesamtjahr von einem Verkaufsrekord aus. Das bisherige US-Verkaufshoch hatte Audi hier 2003 mit 86.421 Stück verbucht.

Der Sportwagenbauer Porsche hat in Nordamerika im ersten Halbjahr die Auslieferungen in den USA und Kanada um 14,2 Prozent auf 19.710 Fahrzeuge erhöht. "Das ist der höchste Wert, den das Unternehmen jemals in diesem Zeitraum erzielt hat", gab Porsche bekannt.

Im Juni habe vor allem die 911-Baureihe den Erfolg von Porsche in Nordamerika bestimmt. Gegenüber dem Vorjahresmonat verdoppelte Porsche seinen gesamten 911er-Absatz auf 1.333 (665) Fahrzeuge. Bei der Boxster-Baureihe verbuchte Porsche ein Absatz-Plus von fünf Prozent auf 913 Stück. Davon entfielen 442 Fahrzeuge auf den Cayman S. Beim Geländewagen Cayenne brach der Nordamerika-Absatz im Juni um rund ein Drittel auf 807 Stück ein. "Da Porsche im Gegensatz zu Wettbewerbern den Verkauf nicht mit Rabatten unterstützt, ist dieses Ergebnis durchaus zufrieden stellend", teilte der Autobauer mit.

Auch Mercedes und BMW im Plus

Daimler-Chrysler hat im Juni in den USA wegen der Schwäche des US-Ablegers Chrysler 13 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor. Der Absatz brach auf 206.748 Stück ein. Während von der Marke Mercedes-Benz 20.802 Stück und damit 14 Prozent mehr als ein Jahr zuvor abgesetzt wurden, sackte der Absatz bei der Chrysler Group (Chrysler, Jeep und Dodge) im Berichtsmonat um 15 Prozent auf 185.946 Fahrzeuge ab.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres verbuchte Daimler-Chrysler in dem von Rabattschlachten geprägten US-Markt einen Absatz-Rückgang um drei Prozent auf 1,24 Millionen Fahrzeuge. Bei der Chrysler Group sanken die Auslieferungen um fünf Prozent auf 1,13 Millionen Stück. Mercedes-Benz USA setzte dagegen 114.935 Fahrzeuge ab und damit 17 Prozent mehr als in den entsprechenden sechs Monaten des Vorjahres.

Der Autobauer BMW hat im Juni in den USA 2,7 Prozent mehr Fahrzeuge ausgeliefert als ein Jahr zuvor. Insgesamt setzte BMW damit 27 735 Stück ab. Im ersten Halbjahr steigerte BMW den Absatz auf dem US-amerikanischen Markt um 8,6 Prozent auf 157.246 Fahrzeuge.

Im Juni lieferte der Autobauer 24.179 Fahrzeuge der Marke BMW in den USA aus - ein Zuwachs von 3,4 Prozent. Im ersten Halbjahr verkaufte die Gesellschaft 137.220 Autos der Marke BMW und damit 11,7 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Der Mini-Absatz sank. Im Juni schrumpften die Auslieferungen um 1,4 Prozent auf 3.556 Kleinwägen dieser Marke. Im ersten Halbjahr lieferte BMW 20.026 Minis aus. Das waren 8,9 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Bei BMW-Geländewagen sanken die Verkäufe in den USA im Zeitraum Januar bis Juni um 8,4 Prozent auf 29.569 Stück.

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