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US-Absatz

VW und BMW mit Minus - Japaner im Kommen

Volkswagen bekommt seine Absatzschwäche im US-Markt weiterhin nicht in Griff. Im März brachen die Verkäufe um 21,5 Prozent auf 16.738 Fahrzeuge ein. Dem Daimler-Chrysler-Konzern verhalf ein kräftiges Chrysler-Plus zu einem Zuwachs von sieben Prozent auf 231.140 Fahrzeuge.

04.04.2005

Bei BMW federte ein guter Mini-Absatz die Schwäche der Kernmarke teilweise ab, so dass sich unterm Strich ein Minus von fünf Prozent auf 24.276 Autos ergab. Porsche verbuchte mit einem Zuwachs von sechs Prozent auf 2981 Fahrzeuge den bisher besten März-Absatz. Japanische Hersteller waren weiter auf dem Vormarsch.

Im ersten Quartal summierte sich das Minus bei Volkswagen mit 42.878 abgesetzten Autos auf 14,1 Prozent, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Im März gab es Einbußen praktisch bei der gesamten Modellpalette. Besonders schwer wog das Minus von 2.527 Autos oder 43 Prozent beim Passat. Der New Beetle büßte 23,4 Prozent auf 2.995 Einheiten ein. Lediglich beim Jetta stieg der Absatz um 8,3 Prozent auf 7.653 Fahrzeuge. Vom Phaeton wurden nur 83 Stück verkauft nach 149 im Vorjahr. Das schwache Nordamerika-Geschäft hatte VW schon im vergangenen Jahr die Bilanz verhagelt. Der Konzern hofft nun unter anderem auf den neuen Passat, der demnächst in den Markt kommt.

Porsche verkauft 36 Carrera GT

Bei der VW-Tochter Audi fiel der Absatz im März um 12,9 Prozent auf 6.502 Fahrzeuge. Nach dem ersten Quartal ergibt sich ein Minus von einem Prozent mit 16.835 abgesetzen Autos.

Chrysler verbuchte im März ein sattes Absatzplus von acht Prozent auf 212.978 Fahrzeuge der Marken Chrysler, Jeep und Dodge. Mercedes-Benz wies dagegen nur ein mageres Plus von zwei Prozent auf 18.162 Einheiten aus. Nach drei Monaten liegt Mercedes-Benz mit 43.776 Autos um elf Prozent hinter dem Absatz des Vorjahres zurück, während Chrysler mit 546.732 Fahrzeugen sechs Prozent mehr absetzte. Insgesamt verbuchte Daimler-Chrysler im ersten Quartal ein Plus von vier Prozent auf 590.508 Fahrzeuge.

Bei BMW verhinderte der Erfolg des Mini einen deutlichen Absatzrückschlag. Der Absatz der Kernmarke BMW brach im März um elf Prozent auf 20.149 Fahrzeuge ein. Die Marke Mini verbuchte dagegen mit 4.127 abgesetzten Fahrzeugen (plus 44 Prozent) einen Rekordwert. Nach drei Monaten liegt der BMW-Konzernabsatz immer noch um sieben Prozent über dem Vorjahreswert mit 65.536 Fahrzeugen, wobei die Kernmarke um 4,5 Prozent auf 55.352 Autos zulegte und der Mini um 23 Prozent auf 10.184.

Porsche profitierte in seinem wichtigsten Markt Nordamerika am stärksten von der neuen Boxster-Generation. Der Boxster-Absatz stieg um 73 Prozent auf 789 Fahrzeuge. Beim Geländewagen Cayenne gab es dagegen auf Grund von Versorgungsengpässen einen Einbruch von 27 Prozent auf 1.102 Autos. Der Absatz des 911er nahm um 24 Prozent auf 1.054 Fahrzeuge zu, vom Hochleistungs-Sportwagen Carrera GT wurden 36 Stück verkauft im Vergleich zu fünf ein Jahr zuvor. Im ersten Quartal verbesserte Porsche den Absatz auf 7.219 Fahrzeuge von 6.937 im Vorjahr.

Der weltgrößte Autokonzern General Motors (GM) steigerte den Absatz im Heimatmarkt um drei Prozent auf 426.114 Fahrzeuge. Beim zweitgrößten US-Hersteller Ford sanken die Verkäufe um 1,7 Prozent auf 305.172 Fahrzeuge. Japanische Autobauer sind ungebrochen auf dem Vormarsch. Toyota meldete für März einen Rekordabsatz mit einem Plus von 2,3 Prozent auf 203.223 Autos. Bei Honda kletterte der Verkauf um 6,9 Prozent auf 128.548 Fahrzeuge, während Nissan 105.804 Autos (plus 12,6 Prozent) und Mazda 19.415 Autos (plus 6,1 Prozent) absetzten.

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