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US-Autobauer

Angst vor der Zukunft

Autofahrer möchten gern mit intelligenten Autos fahren - die Autobauer befürchten jedoch ernorme Schadenersatzforderungen bei Unfällen.

19.02.2002

Autofahrer möchten gern mit intelligenten Autos fahren - die Autobauer befürchten jedoch ernorme Schadenersatzforderungen bei Unfällen. Nach einer Untersuchung der US-amerikanischen Branchen-Analyse-Firma Frost & Sullivan erzielten Unternehmen, die auf Sicherheitslösungen wie automatische Reifendruck-Systeme setzten, allein auf dem US-Markt im Jahr 2000 Gewinne in Höhe von 196 Millionen Dollar. Bis mindestens 2007 werden auf dem Gebiet der intelligenten Hilfsmittel, also zum Beispiel bei elektronischen Einparkhilfen und digitalen Nachtsicht-Geräten starke Zuwächse erwartet.

Angst vor Klagen hemmt die technische Entwicklung
Dabei gebe es nur ein Problem, so Laurence Fourchet, Analyst bei Frost & Sullivan. Die Automobilindustrie befürchte "eine zunehmende Abhängigkeit der Fahrer von diesen eingebauten Systemen, die dazu führen könnten, dass kaum noch auf Reize der Außenwelt reagiert wird". Die Haftungsfrage sei in solchen Fällen weitgehend ungeklärt. Von Fahrern, die trotz Einparkhilfen und anderen digitalen Mitteln Unfälle verursachten, befürchteten die Hersteller besonders in den USA Schadenersatz-Klagen in Millionen-Höhe, so dass die Weiterentwicklung entsprechender Hilfsmittel nicht genügend forciert werde.
Dabei müssten jedoch gerade auf dem Gebiet der elektronischen Systeme die Bereiche Entwicklung, Marketing und Distribution verstärkt werden, damit eines Tages erschwingliche Geräte für Jedermann auf den Markt gelangen könnten. Sonst könnten die Vorteile der neuen Technologien nur wenigen kaufkräftigen Fahrern zur Verfügung gestellt werden.

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