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US-Autozulieferer Visteon schreibt rote Zahlen

Foto: Visteon

Der amerikanische Autozulieferer Visteon, die ehemalige Autoteile-Sparte von Ford, hat 2006 rote Zahlen geschrieben. Visteon litt unter Produktionskürzungen bei Ford und anderen wichtigen Kunden.

16.02.2007

Der Jahresumsatz fiel 2006 massiv auf 11,4 Milliarden Dollar (8,7 Milliarden Euro) gegenüber 17,0 Milliarden Dollar im Vorjahr. Visteon hatte am 1. Oktober 2005 insgesamt 32 nordamerikanische Betriebe an eine eigens von Ford gebildete Auffanggesellschaft zurücktransferiert. Hierdurch sackte der Umsatz um 6,1 Milliarden Dollar ab. 

Das Unternehmen verbuchte einen Verlust von 163 (Vorjahr: 270) Millionen Dollar oder 1,28 (2,14) Dollar je Aktie. Dies hat Visteon mit Sitz in Van Buren Township (US-Bundesstaat Michigan) am Freitag (16.2.) bekannt gegeben.

Visteon schrieb im vierten Quartal 2006 rote Zahlen von 39 Millionen Dollar oder 30 Cent je Aktie gegenüber einem Gewinn von 1,3 Milliarden Dollar oder 10,25 Dollar je Aktie in der entsprechenden Vorjahreszeit. Der hohe Gewinn im vierten Quartal 2005 war auf den Transfer der Betriebe zurückzuführen. Er hatte einen Sondergewinn von 1,8 Milliarden Dollar gebracht.

Visteon erwartet 2007 weitere Produktionskürzungen bei Schlüsselkunden. Visteon geht von einem Produktabsatz von 11,1 Milliarden Dollar aus.

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