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US-Markt

Ford und Chrysler legen bei Rabatten nach

Foto: Chrysler

Die US-Hersteller Ford und Chrysler haben nochmal an der Rabattschraube gedreht: Vornehmlich um Altbestände auszuräumen, wurden Rabattangebote für Autos des Modeljahres 2006 ausgeweitet.

03.11.2006

Für die US-Hersteller läuft bereits das Modelljahr 2007, höchste Zeit die Autos des Jahrganges 2006 vom Hof zu bekommen. Vor allem Ford und Chrysler sitzen auf hohen "Altbeständen", weshalb beide Unternehmen nun eine neue Preisnachlass-Initiative starteten. Die Angebote lesen sich für die Kunden verlockend: Beide Unternehmen dehnen die bereits laufenden Finanzierungsangebote über fünf Jahre bei Null Prozent Zins weiter aus, zudem gibt es neue Niedrigzinsangebote. Dabei geht Ford noch etwas aggressiver zu Werke als die Konkurrenz von Chrysler. So hat Ford die Null-Prozent-Finanzierung auf alle Modelle des Jahres 2006 ausgedehnt, Chrysler hat seine gut laufenden Autos Chrysler 300 C, Dodge Charger, Dodge Magnum, Dodge Viper und die Modelle der sportlichen SRT-Linie ausgenommen. Wählen können Kunden zudem zwischen Null-Prozent-Finanzierung und Bar-Nachlässen. Bei Ford gibt es bis zu 6.500 Dollar Nachlass, bei Chrysler bis 6.000 Dollar.

Die ausgeweiteten Rabatte wurden ein Tag nach Vorlage der Oktoberabsatzzahlen am Donnerstag (2.11.) bekannt gegeben. Chrysler hatte im Oktober am US-Markt drei Prozent Autos weniger verkauft als im Oktober des Vorjahres, Ford dagegen konnte seinen Autoabsatz um 8,8 Prozent steigern. Hintergrund der Rabattaktion sind allerdings weniger aktuelle Absatzzahlen, als vielmehr der Umstand, dass beide Unternehmen Platz schaffen müssen für die neuen Fahrzeuge. So stehen bei den Ford-Händlern nach Branchenangaben zu 30 Prozent Autos des Jahrgangs 2006 auf den Höfen, bei Chrysler sollen es 45 Prozent sein. Erst kürzlich hatte sich die Chrysler-Führung bei seinen Händlern unbeliebt gemacht, weil sie diese dazu drängen wollen, 150.000 Autos aus der Überproduktion zu übernehmen.

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