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US-Rabattschlacht

GM mit Null-Prozent

Foto: GM

Update ++ Nach einem dramatischen Absatzeinbruch auf dem nordamerkanischen Markt um 30 Prozent kündigte GM eine neuerliche Incentive-Runde mit Null-Prozent-Finanzierung an. GM-Nordamerika Chef Mark LaNeve erwartet nach den miesen Juni-Zahlen einen so wörtlich "brutalen Sommer" für die US-Autobauer.

28.06.2006

Die Reaktion auf den 30-Prozent-Einbruch kam prompt Gewährt werden sollen die günstigen Konditionen befristet auf zahlreiche Modelle der Marken Chevrolet, Buick, Pontiac und GMC. Mit dem Schritt will der Autobauer seine Lagerbestände vor dem Start neuer Modelle leeren. Mitarbeiterrabatte für alle Käufer sollten allerdings nicht noch einmal gewährt werden, sagte LaNeve. Damit hatte GM im vergangenen Jahr beachtliche Verkaufserfolge erzielt. Eine Wiederholung dieses Erfolges sei nicht zu erwarten, sagte LaNeve. Außerdem sträubten sich die Händler gegen diesen Schritt.

GM will den durchschnittlichen Rabatt pro Fahrzeug im Juni auf 2.836 Dollar senken. Dies wären 1.100 Dollar weniger als im Vorjahr. Der zu Daimler-Chrysler gehörende Autobauer Chrysler hingegen kündigte an, diesen Schritt zumindest in Erwägung zu ziehen. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, sagte ein Sprecherin auf Anfrage. Wahrscheinlich werde es aber am Freitag hierzu eine Ankündigung des Unternehmens geben.

Der Einbruch um 30 Prozent bei den Absatzzahlen erklärt sich zum Teil aus der Rabattschlacht des Vorjahres. Im Juni 2005 hatte GM aus allen Rabattrohren gefeuert. Seither wurden die Incentives kontinuierlich zurück gefahren. Nach dem Einbruch liegt der Marktanteil der GM-Marken bei historisch niedrigen 22 Prozent. Ob das der Tiefpunkt ist? LaNeve bemerkte dazu, dass es es inständig hoffe.

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