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Opel-Sanierung

US-Regierung will sich nicht einmischen

GM Logo Foto: dpa 144 Bilder

Die US-Regierung will sich bei der Sanierung der deutschen Tochter Opel des amerikanischen Autobauers General Motors (GM) nicht einmischen.

02.02.2010

Finanzminister Timothy Geithner erläuterte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle bei einem Treffen in Washington, dass die Restrukturierung des Europa-Geschäfts allein Sache des Managements sei. Der mit US-Steuergeldern gerettete Detroiter Autobauer wird mehrheitlich von der Regierung kontrolliert. Auf Druck aus Washington waren Vorstand und Verwaltungsrat bei GM neu besetzt worden.


GM soll mehr in Klimaschutz-Technik investieren

Die US-Regierung habe volles Vertrauen in die neue GM-Spitze, sagte Geithner nach Angaben von Brüderles Sprecherin Beatrix Brodkorb. Der FDP-Politiker macht gerade seinen Antrittsbesuch in den USA. In den nächsten Tagen wird mit dem Antrag von GM auf deutsche Staatshilfe für Opel gerechnet. Brüderle habe der US-Regierung seine Erwartung dargelegt, dass General Motors seiner Verantwortung für die Tochter Opel gerecht werden müsse, sagte Brodkorb am Dienstag (02.02) der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Opel Betriebsrat befürchtet europaweit fast 10.000 Jobs

Brüderle rief GM auf, in Zukunft mehr in Klimaschutz-Technik zu investieren. Bei der Entwicklung von Elektro-Autos könne Opel mit seinen gut ausgebildeten Ingenieuren eine wichtige Rolle einnehmen. GM will europaweit bei den Opel-Ländern insgesamt rund 2,7 Milliarden Euro Steuergelder einsammeln. GM sieht seinen eigenen Sanierungsbeitrag durch die Rückzahlung des Opel-Brückenkredits von 600 Millionen Euro im November 2009 als geleistet an. Diese Rechnung von GM dürfte nach Einschätzung aus deutschen Verhandlungskreisen nicht aufgehen. Das Unternehmen werde deutlich tiefer in die eigene Tasche greifen müssen, hieß es bei Bund und Ländern. Der Opel-Betriebsrat befürchtet, dass statt der angekündigten 8.300 Stellen tatsächlich europaweit fast 10.000 Jobs in Europa auf der Kippe stehen.

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