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US-Zulieferer schließen Werke

Die beiden großen amerikanischen Autoteilehersteller Delphi Automotive Systems und Tenneco Automotive Inc. schließen Betriebe und setzen Arbeitskräfte in Nordamerika und Europa frei.

01.02.2002

Die beiden großen amerikanischen Autoteilehersteller Delphi Automotive Systems und Tenneco Automotive Inc. schließen Betriebe und setzen Arbeitskräfte in Nordamerika und Europa frei. Auch in Deutschland sind Arbeitsplätze betroffen - so hat Delphi nach Angaben vom Donnerstag (31.1) sein Werk in Bochum mit 329 Mitarbeitern geschlossen. In dem Werk wurden Zündkabel und Drahtprodukte für mehrere europäischen Autofirmen produziert. Die Fertigung ist in andere Delphi-Betriebe verlagert worden, um die Produktionskapazitäten in den anderen Werken stärker auszulasten. Delphi hatte bereits im März 2001 angekündigt, dass neun Werke im ersten Quartal 2002 geschlossen und die Produktion in 40 anderen Betrieben konsolidiert werden sollten.

Auch Tenneco will insgesamt acht Betriebe schließen und seine Aktivitäten vor allem in Nordamerika und Europa restrukturieren. Dies hat das Unternehmen im Schlussquartal 2001 rund 32 Millionen Dollar gekostet. In 20 weiteren Betrieben soll es Konsolidierungen geben. Damit will Tenneco Überkapazitäten abbauen und effizienter werden.

Es könnten bis zu 900 Beschäftigte in Nordamerika und Europa betroffen sein, erklärte die Gesellschaft am Donnerstag (31.1.) in Lake Forest (Illinois). Die Gesamtkosten werden auf 40 Millionen Dollar geschätzt. Die Gesellschaft verspricht sich ab 2004 jährliche Kostenersparnisse von 30 Millionen Dollar.

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