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USA

Chrysler mit Absatzrückgang - Deutsche Hersteller im Aufwind

autouniversum - Durch die Absatzschwäche schließt Chrysler im Januar 14 US-Werke für eine Woche.

04.01.2001

Die Chrysler Group, die nordamerikanische Daimler-Chrysler-Tochter, hat im vergangenen Jahr einen Verkaufsrückschlag von vier Prozent auf 2,52 Millionen Autos verbucht. Vor allem der Dezember verstärkte den Negtivtrend: Hier gingen die Verkäufe um 15 Prozent auf 167.672 Fahrzeuge zurück.

Das Unternehmen wird wegen der Marktabschwächung und der überhöhten Lagerbestände im Januar mehrere seiner insgesamt zwölf nordamerikanischen Autofabriken temporär schließen, kündigte Chrysler-Chef Dieter Zetsche bereits gestern an.

Deutsche Hersteller: Ein Absatzrekord jagt den nächsten

Im Gegensatz zu Chrysler konnte Mercedes-Benz USA im Jahr 2000 einen Rekordabsatz von 205.614 Fahrzeugen verbuchen. Das Vorjahresresultat wurde damit um 8,5 Prozent überboten. Bestseller war die M-Klasse, von der im vergangenen Jahr insgesamt 52.764 Stück verkauft wurden. Das entsprach einem Zuwachs von 16,7 Prozent.

Die übrigen deutschen Automobilanbieter Volkswagen, Audi und BMW haben im Dezember und im Jahr 2000 im wichtigen amerikanischen Automobilmarkt mit ausgezeichneten Absatzergebnissen geglänzt. Volkswagen of America hat den Absatz im vergangenen Jahr um 12,6 Prozent auf 355.479 Fahrzeuge gesteigert. Die Golf-, Passat- und Jetta-Verkäufe stiegen deutlich. Dagegen fiel der Beetle-Absatz um 2,8 Prozent auf 81.134 Stück. Audi lieferte im vergangenen Jahr 80.372 Autos in den USA aus. Dies bedeutet ein Plus von 21,9 Prozent.

Auch für BMW ging es auf dem US-Markt im Jahr 2000 bergauf. Der Absatz stiegt um 22 Prozent auf 189.423 verkaufte Fahrzeuge. Der neue Verkaufsschlager der Bayern mit 26.720 Einheiten war der Geländewagen X5, den BMW als "Sports Activity"-Fahrzeug anbietet.

Bei Ford ging es steil bergauf

Die Ford Motor Company verbuchte für das Gesamtjahr 2000 im heimischen Markt einen Rekordabsatz von 4,202 Millionen Autos. Das Vorjahresergebnis wurde aber nur um 0,9 Prozent übertroffen. Ford-Vizepräsident Bob Rewey nannte 2000 ein "herausragendes Verkaufsjahr". Er rechnet damit, dass auch 2001 "ein gutes Jahr wird". Er rechnet damit, dass alle Anbieter insgesamt im Jahr 2001 etwa 16 Millionen bis 16,5 Millionen Autos im amerikanischen Markt absetzen werden. Rewey geht für die gesamte Autobranche allerdings von einem 15-prozentigen Verkaufsrückgang im ersten Quartal 2001 gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit aus. Für das Gesamtjahr gab er sich aber optimistisch.

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