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USA

Gesetz gegen Promijagd

Foto: dpa

In Kalifornien ist am Neujahrstag ein Gesetz gegen Paparazzi in Kraft getreten. Fotografen ist es nun ausdrücklich verboten, Prominenten im Auto hinterherzujagen oder sie auf der Straße einzukeilen.

02.01.2006

Wird ein Fotograf auf Grund des neuen Gesetzes verurteilt, muss er in dreifacher Höhe für den entstandenen Schaden beispielsweise an Fahrzeugen aufkommen und alle Honorare zurückzahlen.

In letzter Zeit hatte es in den USA einige besonders unschöne Begegnungen zwischen Paparazzi und Promis gegeben. So baute die Filmschauspielerin Scarlett Johansson auf dem Parkplatz von Disneyland einen Unfall, als sie aufdringliche Fotografen los werden wollte.

Fotografen, Journalisten und Verleger haben das neue Gesetz als unnötig kritisiert. Berühmtheiten zu aggressiv auf den Leib zu rücken, sei auch schon nach der bisherigen Gesetzeslage strafbar gewesen, argumentieren sie in den amerikanischen Medien. "Dieses Gesetz ist reine Show", sagte der britische Promi-Fotograf Frank Griffin aus Los Angeles.

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