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USA

GM ruft 720.000 Autos zurück

Die General Motors Corporation (GM) hat zwei groß angelegte Rückrufaktionen für insgesamt rund 720.000 Fahrzeuge wegen Airbag-Problemen in zahlreichen Automodellen angekündigt

20.08.2002

Die General Motors Corporation (GM) hat zwei groß angelegte Rückrufaktionen für insgesamt rund 720.000 Fahrzeuge wegen Airbag-Problemen in zahlreichen Automodellen angekündigt. Dies teilte der weltgrößte Autokonzern am Montag (20.8.) in Detroit mit.

Eine Rückrufaktion beziehe sich auf etwa 570.000 Autos des Modelljahres 2000, die zwischen Februar 1999 und Februar 2000 gebaut worden seien. Es handele sich um Chevrolet-Silverado-Pickups (Foto oben), Tahoe- und Suburban-Geländewagen (Foto unten), GMC-Sierra-Pickups sowie Yukon- und Yukon XL-Geländewagen.

Airbags lösen bei Frontalcrash nicht aus

Diese Autos könnten Probleme mit den Airbag-Sensoren- und Diagnose-Modulen haben. Dies könne bei bestimmten Frontalunfällen dazu führen, dass die Airbags auf der Fahrer- und Beifahrerseite nicht auslösen. Die Module sollen bei den Chevrolet- und GMC-Autohändlern neu eingestellt werden. Die Reparatur sei kostenlos. Die Airbags seien in mindestens neun Unfällen nicht aufgegangen, berichtete die amerikanische Wirtschaftsagentur "Bloomberg".

In einer zweiten Aktion ruft GM rund 150.000 Fahrzeuge zur Airbag-Kontrolle in die Werkstätten. Es handelt sich um insgesamt 13 verschiedene Pkw-, Minivan- und Geländewagen-Modelle von Buick, Cadillac, Chevrolet, GMC, Oldsmobile und Pontiac der Modelljahre 2002 und 2003. Sie wurden zwischen Mai und Juli 2002 gebaut. Die Händler werden die beanstandeten Teile kostenlos ersetzen. General Motors machte keine Angaben über die Kosten der beiden Rückrufaktionen.

Airbag wird nicht voll aufgeblasen

Die betroffenen Modelle hätten auf der Fahrerseite Airbag-Aufblas-Module, die in manchen Fällen während des Einsatzes an einer Naht brechen könnten. Es sei möglich, dass bei einem Airbag-Einsatz Teile der Module in den Passagierraum gelangen könnten. Auch der Airbag entfalte sich in diesem Fall nicht voll. Der Hersteller rechnet nun damit bei rund 8.000 Fahrzeugen das Aufblas-Module ersetzen zu müssen. Im Zusammenhang hiermit habe es bisher aber keine Unfälle, Verletzungen oder Todesfälle gegeben, so GM.

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