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USA

GM senkt die Preise - weniger Verkaufshilfen

GM Logo Foto: GM

General Motors (GM) will mit niedrigeren Preisen und geringeren Verkaufsrabatten sein kriselndes amerikanisches Automobilgeschäft stabilisieren.

28.03.2006

Dies kündigte Verkaufschef Mark LaNeve am Montag (27.3.) in Detroit an. Der mit Milliardenverlusten kämpfende Autoriese peilt für März einen Marktanteil von 24 Prozent an.

GM hatte im Januar teilweise erhebliche Preissenkungen für Automodelle vorgenommen, die 80 Prozent des Verkaufs im amerikanischen Markt bringen. Dafür reduzierte GM inzwischen seine Verkaufshilfen deutlich. Ziel ist es, den US-Absatz zu stabilisieren, die Verwirrung unter den Kunden zu vermindern und Geld zu sparen.

GM sieht jedoch durch "aggressive Aktionen der Konkurrenten" ein weiterhin hartes Wettbewerbsumfeld. GM habe seine inländischen Verkaufshilfen im März im Schnitt auf 2.702 Dollar je Auto reduziert oder um 1.523 Dollar gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Ford hat den GM-Unterlagen zufolge die Verkaufshilfen im März um 539 Dollar auf 3.583 Dollar und Daimler-Chrysler bei seinen US-Modellen um 526 Dollar auf 4.133 Dollar erhöht.

Dagegen bezuschussen die drei japanischen Anbieter Toyota (764 Dollar), Honda (454 Dollar) und Nissan (2267 Dollar) ihre Autos im amerikanischen Markt mit erheblich niedrigeren Beträgen und steigern trotzdem ihre Absatzzahlen und Marktanteile.

GM will den Verkauf an Mietwagenfirmen in diesem Jahr um knapp 93.000 auf auf etwa 700.000 Autos reduzieren. Dies sind in der Regel Verlustbringer für die Autohersteller oder sie bringen nur minimale Gewinne. GM will sich auch aus anderen nur marginal profitablen Bereichen zurückziehen. Neu eingeführte Modelle hätten Verkaufssteigerungen verbucht.

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