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USA

Grand Prix steht auf der Kippe

Foto: dpa

Streckenbesitzer Tony George und Formel 1-Boss Bernie Ecclestone trafen sich gestern zu einem Gespräch. Auf eine Verlängerung des Ende dieses Jahres auslaufenden Vertrags konnten sie sich aber nicht einigen.

16.06.2007 Claus Mühlberger Powered by

"Ich hoffe, dass wir zusammenkommen", meinte George. "Mal schauen was passiert. Ich wollte an diesem Wochenende eine Entscheidung treffen. Aber momentan schaut es nicht so aus."

Gestritten wird ums Geld

Nach dem Michelin-Debakel von 2005, als nur sechs Autos starteten, bekam Indianapolis von Ecclestone als Entschädigung sehr günstige Konditionen bezüglich des Formel 1-Startgelds. Angeblich muss Indy nur zehn Millionen Dollar berappen; weniger als ein Drittel dessen, was Ecclestone von Valencia bekommt, wo ab 2008 gefahren wird.

Vermutlich verlangt Ecclestone von George einen deutlich höheren Preis als bislang. Streckenbetreiber George würde dann aber wohl große Mühe haben, finanziell über die Runden zu kommen. Denn der Fanansturm hat in den letzten Jahren deutlich nachgelassen. Bei der Premiere im Jahr 2000 kamen noch rund 200.000 Besucher; im letzten Jahr waren es nur halb soviel. Zudem sind die Ticketpreise wesentlich günstiger als in Europa: Schon für 60 Dollar gibt’s am Renntag eine Tribünenkarte.

Vor dem Hintergrund des möglichen Aus für Indy erscheint es bemerkenswert, dass die FIA am Donnerstag Abend ausprobierte, ob ein Rennen unter Flutlicht möglich ist. Dafür wurden eigens drei mobile Flutlichtmasten herangeschafft.

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