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USA

Sheriff zeigt sich an

Foto: Foto: Geiger

Ein Sheriff im US-Staat Wisconsin hat sich selbst einen Strafzettel verpasst: Drei Wochen nach einem Auffahrunfall stellte er sich das Strafmandat aus, obwohl er sich nach Einschätzung der Verkehrspolizei und der Staatsanwaltschaft nichts hatte zu Schulden kommen lassen.

11.04.2007

"Es hat mir einfach keine Ruhe gelassen. Wenn ich selbst nicht mit gutem Beispiel vorangehe, wie kann ich vorbildliches Verhalten von anderen erwarten?", zitierten US-Medien am Mittwoch (11.4.) den vom Gewissen geplagten Mann.

Verfolgungsjagd mit Folgen

Den Berichten zufolge hatte Dennis Kocken, Sheriff von Brown County, im März mit dem Streifenwagen eine Autofahrerin verfolgt, weil diese zu schnell unterwegs gewesen sein soll. Als er plötzlich einem Schneepflug ausweichen musste, wechselte er in ihre Fahrspur. Die Frau hatte aber zum Abbiegen gebremst, und der Sheriff fuhr ihr auf. Ein Polizist befand, dass Kocken völlig unschuldig sei, genauso urteilte die Bezirksstaatsanwaltschaft, die der Sheriff zu Rate zog. All das konnte Kockens Gewissen nicht beruhigen: Er stellte sich den Strafzettel "wegen gefährlichen Fahrbahnwechsels" aus. Kostenpunkt: 160,80 Dollar (etwa 120 Euro).

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