Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Magna, General Motors und Opel

USA und China sind für Autobauer Opel tabu

Foto: - 144 Bilder

Dem Autobauer Opel bleibt der US-Markt auch nach dem Rückzug seines Mutterkonzerns General Motors (GM) vorerst versperrt. Der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna als potenzieller neuer Opel-Investor habe dies GM zusagen müssen, erklärte Magna-Chef Frank Stronach laut amerikanischen Medien im kanadischen Ottawa.

03.06.2009

"Die Vereinbarung mit GM verbietet uns Opel-Verkäufe in den USA." Dies gelte zunächst auch für China, wo Opel bislang von GM nur mit kleinem Händlernetz geduldet wurde. Nach den Plänen des Betriebsrats soll Opel mittelfristig hingegen weltweit Autos verkaufen. Nach den bisher bekannten Plänen von Magna wird GM an dem neuen europäischen Autobauer 35 Prozent halten.

GM duldet Opel in Nordamerika nicht

Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz zeigte zwar Verständnis, dass GM Opel zunächst weiterhin nicht in Nordamerika dulde, weil das insolvente Unternehmen vier Marken "vom Netz nehmen und Zehntausende Arbeitsplätze" abbauen müsse. "Aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen", betonte Franz. Dasselbe gelte auch für Asien. "Die Marke Opel wird am Ende des Tages eine globale Marke sein auf allen Märkten in dieser Welt", sagte er. Das Thema müsse innerhalb der kommenden fünf Jahre auf den Tisch.

Sinnvolle Änderung für GM wäre denkbar

Stronach sagte der US-Wirtschaftsagentur Bloomberg zufolge, er könne sich eine Änderung der Abmachung vorstellen, wenn es für GM sinnvoll sei. "Ich glaube sehr, dass man einige Dinge immer ändern kann, wenn man mit einem guten Vorschlag kommt, der für alle sinnvoll ist."
 
 

Opel hatte stets beklagt, als Teil von GM seine Autos nur in begrenztem Umfang unter der Konzernmarke Saturn auf dem großen US-Markt verkaufen zu können. Magna soll mit russischen Partnern - der Sberbank und dem Autohersteller GAZ - die Mehrheit bei Opel übernehmen. Ziel des neuen europäischen Autobauers nach dem Einstieg ist es laut Betriebsrat, mittelfristig weltweit zwei Millionen Einheiten zu verkaufen.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Autokredit berechnen
Anzeige