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Varsovia Concept

Elektrischer Luxusliner aus Polen

Varsovia Concept Foto: Varsovia Motor Company 13 Bilder

Die polnische Varsovia Motor Company arbeitet an einer elektrisch angetriebenen Luxuslimousine. Neben 200 km/h Vmax versprechen die Polen eine Reichweite von 850 km.

05.09.2016 Uli Baumann 3 Kommentare

Bislang haben die Polen, die in Warschau residieren, nur Designbilder des Luxusliners enthüllt. Die von Kadler Design gezeichnete viertürige Limousine soll nur in einer kleinen, limitierten Auflage gebaut werden. Die Optik des Varsivia kommt eher konventionell daher. Klassische Limousinenform mit filigranem Dachaufbau. Markant sind die versenken Türgriffe der nach oben öffnenden Portale sowie die Rautenmuster in der sonst glattflächigen Front und den Flanken.

Reichweite liegt mit Range Extender bei 850 km

Angetrieben wird der Varsovia von einem seriellen Hybridantrieb mit Elektromotoren an beiden Achsen und einem Verbrennungsmotor, der als Range Extender einen Generator antreibt, der wiederum die im Fahrzeugboden verbauten Batterie speist. Im rein elektrischen Betrieb soll die Reichweite bei 350 km liegen. Wird der Range Extender angeschmissen so steigt die Gesamtreichweite auf 850 km. Genauere Daten zum Antrieb bleiben die Polen aber noch schuldig. Dafür gibt es bereits Fahrleistungswerte. Den Spurt auf 100 km/h soll der knapp 2 Tonnen schwere Varsovia in unter 5 Sekunden schaffen, die Höchstgeschwindigkeit soll bei deutlich über 200 km/h liegen. Auf Wunsch soll es den Varsovia auch in einer gepanzerten Variante geben.

Luxus-Multimedia-Innenraum

Natürlich stellt sich der Varsovia auch beim Interieur zukunftssicher auf. Für eine Wohlfühlatmosphäre sollen viel Leder, Aluminium, Kristalle und Edelhölzer sorgen. Kunststoff soll komplett aus dem Innenraum verbannt worden sein. Auf einen Beifahrersitzplatz wurde verzichtet, das schafft mehr Raum für die Fondpassagiere – zumindest einen. Zur Ausstattung zählen ein komplettes Audio-Video-System, ein integrierter Computer, Internetanbindung sowie eine umfassende Kontaktfähigkeit zu allen möglichen Mobilgeräten. Visualisiert werden alle Daten auf zwei 19-Zoll-Bildschirmen, die bei Nichtgebrauch durchsichtig werden und an das Glasdach geklappt werden. Alternativ können damit am Dachhimmel auch beliebige Bilder angezeigt werden. Ausgeklappt lassen sich die beiden Displays zu einer Panoramaanzeige kombinieren.

Die Sitze selbst sind elektrisch vollständig einstellbar, verfügen über eine Fußstütze sowie Klimatisierungs- und Massage-Funktion. Über Sensoren passen sie sich zudem in der Härte an den Fahrgast an. Adaptiv und sensorgesteuert zeigen sich auch weitere Bordsysteme. So sollen sich unter anderem licht, Musik und Klima automatisch an die Bedürfnisse der Passagiere anpassen.

Gezeigt werden soll der Varsovia auf einer der nächsten Automessen als Prototyp. Der Fertigungsstart ist für 2018 vorgesehen. Vom Varsovia sollen nicht mehr als 50 Modelle im Jahr entstehen. Jedes Modell soll individuell nach Kundenwunsch angepasst werden. Preise wurden noch nicht genannt.

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Und ergänzend: "Markant sind die versenken Türgriffe der nach oben öffnenden Portale sowie die Rautenmuster in der sonst glattflächigen Front und den Flanken." ==> Dann käme ja noch ein Tesla Model X als 90D als Spender in Frage. Der hat dafür auch schon das passende dabei.

Grasoman 12. September 2016, 22:27 Uhr
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