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VDA

Absatzflaute im Juli hält an - Export schwach

Foto: Volkswagen

Die deutsche Autokonjunktur kommt weiterhin nicht in Schwung. "Die Absatzflaute in Deutschland hält an", berichtete der Verband der Automobilindustrie am Donnerstag (5.8.) in Frankfurt.

05.08.2004

Im Juli wurden mit 267.000 Fahrzeugen sieben Prozent weniger Autos neu zugelassen als im Vorjahresmonat, arbeitstäglich bereinigt betrug der Rückgang drei Prozent. Von Januar bis Juli sank trotz einer Modelloffensive der Autohersteller und zahlreicher Rabatte die Zahl der Neuzulassungen um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Einbußen auch beim Export: Minus sieben Prozent

"Nach vier Jahren rückläufigem Inlandsmarkt ist der deutsche Automarkt derzeit noch immer von Verunsicherung, Kaufzurückhaltung und steigenden Kosten für die Mobilität geprägt", sagte VDA-Präsident Bernd Gottschalk der "Berliner Zeitung". Auch der hohe Ölpreis wirke sich aus. Der VDA hatte vor kurzem seine Prognose für das Gesamtjahr bereits nach unten geschraubt und rechnet 2004 nur noch mit 3,24 Millionen Neuzulassungen.

In der Produktion liefen im Juli rund 400.400 Autos in Deutschland vom Band - das waren zehn Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Diese Zahl ist laut VDA jedoch nicht sehr aussagekräftig, weil in diesem Jahr die Werksferien - wegen der schwachen Nachfrage - erheblich länger ausgefallen sind als vor Jahresfrist. Auch beim Wachstumsmotor Export mussten die Hersteller im Juli Einbußen hinnehmen. Die Auslandsnachfrage und der Export sanken um jeweils sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Grund dafür sind laut VDA ein statistischer Effekt durch einen Arbeitstag weniger im Juli sowie die längeren Werksferien.

Positive Zahlen meldete die Automobilindustrie im Juli nur bei den Aufträgen. Die Inlandsbestellungen für neue Autos übertrafen im Juli das Vorjahresvolumen um sechs Prozent. Damit wurde die schwache Nachfrage der letzten Monate ausgeglichen: Insgesamt gingen seit Jahresanfang ebenso viele Order aus dem Heimatmarkt ein wie vor Jahresfrist. Das Gesamtjahr werde lediglich Stagnation im Inlandsabsatz bringen.

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