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VDA

Ausland stützt Autoland D

Foto: Karmann

Das Ausland sichert den Autoherstellern in Deutschland volle Auftragsbücher. Die Auslandsbestellungen von Pkw "Made in Germany" legten im ersten Halbjahr 2004 um fünf Prozent zu, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag (6.7.) in Frankfurt mitteilte.

06.07.2004

Der Auftragseingang aus dem Inland stagnierte dagegen auf dem Vorjahresniveau. Insgesamt errechnet sich damit ein Auftragsplus im ersten Halbjahr von drei Prozent.

VDA senkt Neuzulassungsprognose

Der Verband senkte seine Prognose für die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland in diesem Jahr. Angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage sei die Wachstumserwartung von rund drei Prozent nicht mehr zu halten, sagte ein Sprecher. Jetzt werde für 2004 im Inlandsmarkt mit einer Stagnation bei 3,24 Millionen Neuzulassungen gerechnet. Beim Export werde die bisherige Prognose von 3,7 Millionen Fahrzeugen dagegen vermutlich überschritten und ein Rekordwert erreicht. Eine neue Zahl nannte der Verband angesichts der Unwägbarkeiten auf manchen Exportmärkten aber nicht.

Marktdynamik überall - nur nicht in Deutschland

"Der Export sichert immer mehr die hohe Auslastung unserer Kapazitäten", sagte VDA-Präsident Bernd Gottschalk. Während der Export neue Höchstmarken erklimme, hätten sich die Erwartungen für eine Belebung auf dem inländischen Markt bislang nicht eingestellt. "Die Marktdynamik findet überall statt, nur nicht bei uns."

Nachdem bei den Inlandsbestellungen im Mai ein deutlicher Rückgang von 18 Prozent verzeichnet worden war, zeigte der Juni mit plus sieben Prozent im Jahresvergleich wieder nach oben. Damit sei in den ersten sechs Monaten zusammen nahezu das Niveau des Vorjahres erreicht worden, erklärte der Verband.

Die Pkw-Produktion legte im ersten Halbjahr um fünf Prozent auf mehr als 2,7 Millionen Fahrzeuge zu. Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Automobilindustrie stieg um 5.000 auf 775.400. "Wenn der Export, die Produktion und die Beschäftigung in dieser Industrie steigen, ist das die eigentlich gute Botschaft in einer Zeit voller Verunsicherung", sagte Gottschalk.

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