VDA - Auslandsabsatz brummt: Starke Nachfrage nach Neuwagen
Im Ausland brummt das Geschäft der Autobauer. Die Nachfrage nach Neuwagen zog im Februar auf wichtigen Auslandsmärkten wie China, Japan und den USA deutlich an, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag (16.3.) mitteilte.
Auch in Westeuropa wurden in dem Monat mehr Autos verkauft als vor einem Jahr, die Abwrackprämien wirkten sich in vielen Ländern weiter positiv aus. Der Absatz in den westeuropäischen Ländern stieg im Februar um 5,0 Prozent auf rund 949.000 Autos, ohne den wegen des Auslaufens der Abwrackprämie um fast 30 Prozent abgestürzten deutschen Markt sogar um ein Fünftel.
In Europa wurden im Februar etwas mehr als eine Million Autos verkauft - 3,2 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der VDA berichtete. In den ersten beiden Monaten des Jahres stieg der Absatz um 8,1 Prozent auf knapp 2,09 Millionen Neuwagen.
Ausländische Märkte legen massiv zu
Märkte wie Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien legten mit zweistelligen Zuwachsraten zu - in Frankreich und Großbritannien wirkten sich die Umweltprämien aus, ebenso in Italien, wo die Prämie bereits Ende 2009 ausgelaufen war. In den neuen EU-Ländern gingen die Neuwagenkäufe im Februar dagegen um 22 Prozent zurück, im bisherigen Jahresverlauf um 23 Prozent. In Russland blieb die Nachfrage schwach - der Absatz sank um fast 32 Prozent auf knapp 92.000 Neuwagen. Seit Anfang März soll eine Abwrackprämie die Nachfrage beleben - allerdings nur nach in Russland gefertigten Neuwagen.
Der US-Markt blieb im Februar auf Erholungskurs: Der Absatz stieg um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf gut 778.000 Autos. In den ersten beiden Monaten 2010 legten die Verkäufe um zehn Prozent auf rund 1,5 Millionen Fahrzeuge zu. In Japan stiegen die Neuzulassungen im Februar um mehr als ein Fünftel auf 395.600 Autos.
Massiv legte China nach schwachen Vorjahresergebnissen zu: Dort wurden in dem Monat fast 718.600 Autos verkauft - 51,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Seit Jahresbeginn wuchs der chinesische Automarkt damit nach VDA-Angaben um gut 85 Prozent auf fast 1,8 Millionen Autos.
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Märkte wie Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien legten mit zweistelligen Zuwachsraten zu - in Frankreich und Großbritannien wirkten sich die Umweltprämien aus, ebenso in Italien, wo die Prämie bereits Ende 2009 ausgelaufen war. In den neuen EU-Ländern gingen die Neuwagenkäufe im Februar dagegen um 22 Prozent zurück, im bisherigen Jahresverlauf um 23 Prozent. In Russland blieb die Nachfrage schwach - der Absatz sank um fast 32 Prozent auf knapp 92.000 Neuwagen. Seit Anfang März soll eine Abwrackprämie die Nachfrage beleben - allerdings nur nach in Russland gefertigten Neuwagen.
Der US-Markt blieb im Februar auf Erholungskurs: Der Absatz stieg um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf gut 778.000 Autos. In den ersten beiden Monaten 2010 legten die Verkäufe um zehn Prozent auf rund 1,5 Millionen Fahrzeuge zu. In Japan stiegen die Neuzulassungen im Februar um mehr als ein Fünftel auf 395.600 Autos.
Massiv legte China nach schwachen Vorjahresergebnissen zu: Dort wurden in dem Monat fast 718.600 Autos verkauft - 51,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Seit Jahresbeginn wuchs der chinesische Automarkt damit nach VDA-Angaben um gut 85 Prozent auf fast 1,8 Millionen Autos.
Autor: dpa/uba





