Die Inlandsaufträge verringerten sich um acht und die Zulassungen um rund zwei Prozent. Insgesamt reduzierten sich die Inlandsbestellungen seit Jahresanfang um drei Prozent. Die Zulassungen sanken in den ersten beiden Monaten ebenfalls um drei Prozent auf 419.400 Personenwagen.
Der Automobilverband sieht die unveränderte Verunsicherung der Konsumenten als Ursache der stockenden Autokonjunktur an. Die Sorge um die Arbeitsplätze, die stark gestiegenen Ölpreise und die unsichere Wirtschaftsentwicklung bremsten die Kauflust. Hoffnung auf eine Belebung der Nachfrage im Jahresverlauf machten allerdings der wachsende Bedarf an Ersatz für alte Fahrzeuge und die neuen Modelle, die zur Zeit auf dem Genfer Automobilsalon gezeigt werden.
Insgesamt fertigten die deutschen Hersteller im Februar ein Prozent weniger Personenwagen als ein Jahr zuvor. In den ersten beiden Monaten des Jahres nahm die Inlandsproduktion allerdings um vier Prozent auf 836.600 Autos zu.
VDA: Automarkt schwächelt im Februar
Der deutsche Automarkt zeigte im Februar Schwächetendenzen. Sowohl bei den Aufträgen als auch bei den Neuzulassungen für Personenwagen gab es nach Mitteilung des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) Einbußen im Vergleich zum Vorjahr.
Autor: dpa


