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VDA erwartet keinen massiven Stellenabbau

Foto: dpa

Die deutsche Autoindustrie erwartet im Gegensatz zu einer Studie in den nächsten Jahren keinen massiven Verlust von Arbeitsplätzen in Deutschland. Das betonte ein Sprecher des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag (25.3.).

25.03.2008

Laut einer Studie des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer droht der deutschen Autobranche in den kommenden fünf Jahren der Verlust von bis zu 20.000 Arbeitsplätzen.

Der Grund: Künftig werde ein größerer Teil der Autos als bisher lokal in den Märkten Russland und USA gebaut, um den Wechselkursnachteil des starken Euro sowie die hohen Einfuhrzölle in Russland zu umgehen. Auch der VDA erwartet, dass die deutschen Hersteller in Zukunft einen erheblichen Teil ihrer Fahrzeuge und Teile weltweit produzieren werden. "Dabei zeigen die Erfahrungen der vergangenen zehn Jahre, dass wir trotz der wachsenden Produktion rund um die Welt auch im Inland einen Zuwachs der Arbeitsplätze in der Automobilindustrie hatten», argumentierte VDA-Präsident Matthias Wissmann in einer schriftlichen Stellungnahme.

Im Januar habe die Industrie 751.700 Menschen in Deutschland beschäftigt, das seien 11.500 Mitarbeiter oder 1,5 Prozent mehr als vor einem Jahr gewesen. Dabei nehme vor allem die Zahl der Beschäftigten im Bereich der Forschung und Entwicklung stetig zu. Die meisten Stellen bauten die Zulieferer mit plus zwei Prozent auf. Ungeachtet der notwendigen Produktionsverlagerung in Wachstumsmärkte wie China, Indien oder Russland werde es auch in 20 oder 30 Jahren noch eine leistungsstarke Autoproduktion in Deutschland geben, hieß es vom VDA.

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