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VDA

Gebremster Export

Foto: dpa

Sinkende Benzinpreise und neue Modelle bringen den deutschen Automarkt nach flauen Sommermonaten allmählich wieder in Fahrt. Im September wurden 297.000 Personenwagen neu zugelassen und damit vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

06.10.2006

Das teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Donnerstag (5.10.) in Frankfurt mit. Dies sei der absatzstärkste September seit 1999.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden in Deutschland 2,54 Millionen Autos abgesetzt - ein Zuwachs von einem Prozent binnen Jahresfrist. Auch für das Gesamtjahr zeigte sich der Branchenverband zuversichtlich. "Es bleibt zu hoffen, dass das der Beginn eines sich langsam verbessernden Konsumklimas ist", sagte VDA-Präsident Bernd Gottschalk.

Profitiert haben im September laut VDA vor allem ausländische Marken: 87.500 Neuzulassungen bedeuteten bei ihnen ein Plus von zehn Prozent. Bei inländischen Autobauern standen zwei Prozent Zuwachs auf 209.500 Autos zu Buche. Die inländische Produktion blieb im September 2006 mit 506.000 Personenwagen um vier Prozent unter Vorjahresniveau.

Das ansonsten starke Auslandsgeschäft lahmte: Der Export ging im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um drei Prozent auf 351.500 Autos zurück. Zur Begründung verwies der VDA darauf, dass der September 2005 einen Arbeitstag mehr hatte. In den ersten neun Monaten 2006 lag der Export mit rund 2,92 Millionen Autos um drei Prozent über dem Vorjahresniveau. Als Treiber erwiesen sich laut VDA vor allem Osteuropa und Asien, wo deutsche Hersteller in diesem Jahr bisher Wachstumsraten von bis zu 30 Prozent erzielten.

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