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VDA gegen Billig-Auto-Offensive

Die deutsche Autoindustrie will trotz der Offensive des französischen Autobauers Renault mit dem Billigauto Dacia Logan neue Preiskämpfe vermeiden.

18.01.2005

"Ein solches Produkt wird man nicht mit Rabattschlachten beantworten können", sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk. "Die deutschen Autofahrer sind nicht bereit, ihre Sicherheit zurückzuschrauben: Niedrigste Produktkosten bei anspruchsvoller Technologie - das geht nicht."

"Wir stellen uns in der Produktpolitik darauf ein, dass es zu einem Wettbewerb kommen wird zwischen billig und ausreichender Sicherheitsausstattung", sagte Gottschalk am Montagabend (17.1.) am Rande des Jahresempfangs der IHK Nord Westfalen in Münster. "Ein 12.000-Euro-Fahrzeug wird durch Rabatte und Abspecken nicht zu einem 8.000-Euro-Fahrzeug." Es wäre überraschend, "wenn der Kunde sich entscheidet, dass er keine Sicherheitsausstattung will". Sicherlich gebe es Interesse an dem Billigauto. "Es wird hohe Aufmerksamkeit da sein, weil wir den Trend zum Billigprodukt haben."

"Aber es geht nicht um die Losung billig, billig, billig um jeden Preis", betonte Gottschalk. "Wir wollen nicht den Eindruck erwecken, als ob ein Produkt die Welt ins Wanken bringt." Auch im unteren Preissegment statteten die Hersteller die Fahrzeuge kräftig mit Extras aus. Er kündigte neue Angebote an.

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