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US-Markt aufmischen

Die deutschen Autobauer wollen in diesem Jahr in den USA die Schwäche von General Motors und Ford stärker ausnutzen und ihren Absatz kräftig steigern. 2006 werde erstmals ein Absatz von über einer Million Fahrzeugen angepeilt, sagte Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, am Sonntag (8.1.) auf der Auto Show in Detroit.

09.01.2006

Im Vorjahr wurden 870.000 deutsche Autos in den USA verkauft. Der Stuttgarter Autokonzern Daimler-Chrysler setzte 2005 weltweit erstmals mehr als vier Millionen Pkw ab und erzielte damit einen Rekord.

Gottschalk betonte, dass in Nordamerika angesichts der gestiegenen Spritpreise das Bewusstsein für Energieeffizienz enorm zugenommen habe. Dies bedeute Chancen für Hybrid und Diesel.

Der Marktanteil der deutschen Autobauer in den USA soll in diesem Jahr von aktuell 5,1 Prozent auf rund sechs Prozent steigen. Gottschalk sagte mit Blick auf die Schwäche der US-Autoriesen GM und Ford, die deutschen Autohersteller wollten in den USA eine "neue Phase der Expansion" einläuten.

Große Marktchancen sieht Gottschalk beim Diesel. Die deutschen Autobauer wollten die "nächste Stufe der Diesel-Rakete zünden". Prognosen von Marktforschungsinstituten zufolge soll der Anteil der Diesel-Fahrzeuge in den USA von derzeit 3,2 Prozent bis 2012 auf 7,5 Prozent steigen, der Anteil von Hybrid-Autos von derzeit 1,2 Prozent auf fünf Prozent.

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