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Verdacht auf Preisabsprachen

Behr im Visier der Wettbewerbshüter

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Der Stuttgarter Autozulieferer und Klimaspezialist Behr ist ins Visier der Wettbewerbshüter geraten. Die Europäische Kommission habe ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eingeleitet, das Unternehmen habe gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen, teilte die Behr GmbH & Co. KG am Freitag mit.

13.07.2012 dpa

Bereits im Mai hatten die Behörden demnach Büros der Gruppe durchsucht. Medienberichten zufolge soll es dabei um illegale Preisabsprachen mit französischen und japanischen Mitbewerbern gehen. Behr wollte sich dazu auf dpa-Anfrage nicht äußern.

Mahle verschiebt Behr-Übernahme

Die Behr-Gruppe gehört zu knapp 37 Prozent dem ebenfalls in Stuttgart ansässigen Autozulieferer Mahle, der eigentlich im Januar 2013 die Mehrheit an dem Unternehmen übernehmen wollte. Mahle kündigte nun aber an, die Pläne wegen des laufenden Verfahren gegen Behr vorerst auf Eis zu legen. Das Ziel als solches werde aber weiter verfolgt.

Der Kolbenspezialist war beim Kühlerhersteller eingestiegen, als Behr infolge der Wirtschaftskrise in massive Schwierigkeiten geraten war. Behr legte 2011 beim Umsatz um 10,6 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro zu. Der Jahresüberschuss stieg um 55,6 Prozent auf 93,2 Millionen Euro.

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