Optisch unterscheidet sich die Serienversion kaum von der Studie. Der Veritas RS3 (zum Fahrbericht) behält die flache Kohlefaserkarosserie, die nach oben kaum über Reifenhöhe hinausragt. Einzige Ausnahme bildet der Fahrer-Überrollbügel, mit maximal 97 Zentimeter markiert er den höchsten Punkt des Supersportlers. Die Windschutzscheibe fällt dagegen sehr spärlich aus, dafür ist das typische Haifischmaul umso größer.
Veritas RS3: Aggressive Front und BMW V10
Weitere Ausstattungsmerkmale des 4,68 Meter langen und 2,02 Meter breiten Veritas RS3 sind die aggressiv gestylten Xenon-Doppelscheinwerfer, das flache Heck mit den beiden nach oben gerichteten Edelstahl-Auspuffrohren sowie die zusätzliche Lufthutze auf der Motorhaube.
Die auf 30 Exemplare limitierte erste Auflage des Veritas RS3 kommt mit dem Fünfliter-V10-Motor aus dem BMW M5. Der Gangwechsel erfolgt über ein sequentielles Getriebe, optional ist auch ein konventionelles Sechsganggetriebe bestellbar. Als Höchstgeschwindigkeit werden 347 km/h angegeben, der Sprint auf 100 km/h soll dank des Leistungsgewichts von 2,9 kg/kW in weniger als 3,2 Sekunden erfolgen. Verzögert wird der 1.170 Kilogramm leichte 1+1-Sitzer von 380er Scheiben und Sechskolbenzangen vorn und 355er Scheiben und Vierkolbenzangen hinten. ABS und ASR können abgeschaltet werden. Den Kontakt zur Straße halten Dunlop-Reifen vom Format 325/25 hinten und 255/30 vorne, die auf 22 Zoll-Tiefbettfelgen montiert sind.
Veritas RS3 wird ab Januar 2010 ausgeliefert
Hergestellt wird der über 300.000 Euro teure Veritas RS3 von der deutschen Vermot AG in der Grafschaft-Gelsdorf - unweit des Nürburgrings. Die Auslieferung an die Kunden beginnt im Januar 2010.





